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Rückschau:

Jugendvesper Oktober 2015

God is D(e)ad!
Unter diesem provokanten Motto fand im Oktober wieder die Jugendvesper statt.
Hier könnt ihr nachlesen was da so alles geschah…


Fotogalerie: Fotos von der Jugendvesper

Austausch über das eigene Gottesbild

Gemeinsam mit anderen Jugendlichen beten und Spaß haben.
Das stand auch dieses Mal wieder im Vordergrund der Jugendvesper.
Dazu trafen sich am 30. Oktober ca. 60 junge Erwachsene um 19.00 Uhr in der Kirche hier in unserem Kloster.

Christus mein Licht Das Thema lautete „ GOD IS D(E)AD“, was das bekannte Nietzsche-Zitat von „Gott ist tot“ zu „Gott ist Papa“ umwandelt.
Dabei ging es um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Gottesbild und die persönliche Entwicklung des Glaubens.

So begann die Jugendvesper mit einer Begrüßung von Bruder Johannes und einem Lichtritus, bei dem 12 Kerzen auf dem Altar von verschiedenen Menschen angezündet wurden.
Anschließend hatten Theo und Marco das Kyrie vorbereitet, bevor Sarah dann das Tagesgebet sprach.
Als Schriftlesung hatten wir uns das Gleichnis vom verlorenen Sohn ausgesucht, da dieses die Liebe vom Vater zu seinem Sohn, genau wie bei Gott und uns sehr gut ausdrückt.
Wer möchte kann die Geschichte im Lukasevangelium Kapitel 15, Verse 11-32 nachlesen.

Der interaktive Teil danach bestand darin, dass sich alle Gäste verschiedenen in der Kirche hängenden Beschreibungen von Gott zuordnen sollten. Zur Auswahl standen Sätze wie: „Gott ist Liebe“, „Gott ist mein Fundament“, „Gott ist wie ein liebender Vater/eine liebende Mutter“ uvm. In den gebildeten Gruppen konnten sich die Gäste untereinander austauschen, um dann anschließend ihre Auffassungen in der Gesamtgruppe zu teilen.

Der darauf folgende Dialog von Sarah und Bruder Johannes über die Entwicklung des eigenen Glaubens und die Entwicklung des Gottesbildes lässt sich vielleicht so zusammenfassen:
Es ist wichtig unsere Gottesbeziehung und unser Gottesbild weiter zu entwickeln und uns nicht starr fest zu legen. Die Beziehungen zu unseren Eltern und Freunden verändern sich ja auch je nach Lebensalter. Das Gleiche gilt für unsere Gottesbeziehung.
Hilfreich gegen Stillstand und für eine gute Entwicklung ist es, weiter im Dialog zu bleiben und nicht mit dem Beten/ Meditieren auf zu hören. Es tut gut immer wieder mit anderen, die auch auf dem Glaubensweg sind zu sprechen. Unser Glaube ist ein Weg, kein festes Gebilde! Man kann sich immer wieder von Gott überraschen lassen, denn er ist immer anders und kann sich immer wieder neu zeigen und erfahren lassen.

Der Friedensgruß und die Fürbitten kamen anschließend, wobei letztere von jedem frei vorgetragen werden durften, während ein wenig Weihrauch vor dem Altar rauchte und die Bitten Richtung Himmel aufsteigen ließ.
Natürlich wurde während der Vesper auch sehr viel gesungen, was durch Instrumente, wie einer E-Gitarre, einer Cajon, einem Klavier und einem Bass auch sehr viel Spaß machte.
Die Jugendvesper endete letztendlich mit dem Vater Unser und dem Segen.
Nun waren alle Gäste herzlich zum Essen im Jugendhaus eingeladen. Einige blieben auch über Nacht und am nächsten Morgen wurde noch gemütlich zusammen gefrühstückt.

Die nächste Jugendvesper im Kloster Nütschau findet am 29. April 2016 statt.
Sei dabei!
Wir freuen uns schon darauf!


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