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Rückschau:

Priesterweihe von Br. Johannes am 29. Mai 2011 in Nütschau

Die ersten Gäste kamen schon mehr als eine Stunde vor Beginn der Weiheliturgie am Sonntagmorgen, um sich einen Platz in der überschaubaren Klosterkirche zu sichern. Für alle Anreisenden hatte das Küchenteam heißen Kaffe zur Stärkung bereitgestellt. Die Familie und der Freundeskreis von Br. Johannes waren schon am Abend vorher angereist, um sich auf die Feier einzustimmen und vorzubereiten.

Priesterweihe durch Erzbischof Wernder Thissen in Nütschau am 29. Mai 2011 Die feierliche Liturgie war bestimmt durch eine “gute und familiäre Atmosphäre”, wie viele Gäste nach der Weihe begeistert urteilten. Auch die Predigt unseres Erzbischofs Werner, in der er auf den Primizspruch “bei dir ist die Quelle des Lebens”, auf die vier Lübecker Märtyrer, aber auch auf gesellschaftliche Probleme und Herausforderungen von heute einging und Vertrauen und Freude säte, wurde vielfach gelobt. Ganz zu Beginn löste Br. Leo durch seine Begrüßung die Anspannung, die einige der Gäste hatten, weil sie – etwas bange – eine sehr ernste und anstrengende zweistündige Klosterliturgie erwarteten. Br. Leo griff das Bild der zweijährigen, vor dem Altar zum Einzugslied tanzenden, Nichte von Br. Johannes auf und sagte mit diesen oder ähnlichen Worten: “Wenn wir nach dem Gottesdienst alle so tanzen können, wie die kleine Mia hier vorne, dann haben wir eine gute und schöne Liturgie gefeiert.” Und das haben wir auch getan, zwar nicht getanzt, aber eine frohmachende und hingebungsvolle Liturgie gefeiert. Bei dir ist die Quelle des Lebens Verantwortlich waren dafür nicht zuletzt die schönen Gesänge des Nütschauer Klosterchors von Frau Otte und die musikalische Begleitung von Christiane Drechsler an der Orgel und Hildegard Meyer am Cello. Man spürte bei den Gottesdienstteilnehmern die aufmerksame und frohe Stimmung, die sich bei dem Empfang im Haus St. Ansgar fortsetzte. Dort durften alle Gäste und vor allem Br. Johannes den spontan zusammengestellten Jugendhauschor erleben, wie dieser ein neues Lied zur Erstaufführung brachte. Christina Dörschel, Felix Popp und Thilo Corzilius hatten sich wieder zusammen gesetzt, um ein Lied für einen besonderen Anlass in Nütschau zu komponieren. Viele Jugendhausgäste berichteten noch später, dass dieser Ohrwurm sie bis in die Woche hinein begleitet habe.
Auch zum Mittagessen konnten alle Gäste bleiben, weil die Küche genügend Gulaschsuppe vorbereitet hatte und jeder auch irgendwann einen Platz ergattern konnte. Nach dem Kaffee und Kuchen reisten dann die ersten Gäste wieder ab. Der Bus aus der Heimatgemeinde von Br. Johannes fuhr wieder Richtung Vechta und die große Verwandtschaft und die Freunde verabschiedeten sich auch nach und nach, so dass nur eine traute Runde nach der Vesper zu einem von interessanten und tiefgehenden Gesprächen geprägten Abend im Kaminzimmer blieb, womit der schöne Tag in dankbarer Stimmung abgerundet wurde.

Br. Johannes und die ganze Klostergemeinschaft bedanken sich ganz herzlich bei allen, die diesen Tag durch ihr Mitfeiern und auch durch ihre Hilfe mitgeprägt haben. Besonderen Dank gilt allen, die uns außerdem noch beschenkt haben durch viele Gaben und Spenden.

Außerdem sagen wir schon einmal herzlichen Dank im Namen der Tante von Br. Johannes, Schwester Hildeburg Averbeck, für die finanzielle Unterstützung ihrer Missionsarbeit in einem sehr weitläufigen Gemeindegebiet im Amazonasgebiet Brasiliens, wo sie einen Gemeinderaum bauen wird, in dem Katechesen und auch andere Gemeindeversammlungen abgehalten werden sollen. Außerdem dienen diese Spenden für die Unterstützung der Gemeindehelfer, die weite Strecken mit dem Motorboot auf Flüssen zurück legen müssen, um die Gemeindemitglieder zu besuchen und die Kommunion rumzubrigen und Wortgottesdienste zu halten.

Vielen Dank und herzliche Grüße!

Die Fotos in der Galerie oben sind von Raphael Haugwitz.

(joh)


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