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Bekannte Benediktineroblaten

Überarbeite Fassung diverser im Internet kursierender Listen

Hl. Maurus

von lat. Maurus, der Mohr;

* zwischen 500 und 512 in Rom; † um 584 in Gallien, vermutl. Nachfolger Benedikts als Abt von Subiaco, nachdem dieser nach Monte Cassino gegangen war, als Jugendlicher ins Kloster gekommen, Maurus rettete – übers Wasser gehend – den ertrinkenden Placidus.

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Hrabanus Maurus

Abt in Fulda, Erzbischof von Mainz

* um 780 in Mainz in Rheinland-Pfalz; † 4. Februar 856 in Winkel im Rheingau, heute Oestrich-Winkel in Hessen Hrabanus, Sohn der Adeligen Waluram und Waltrat, kam mit etwa zehn Jahren als Oblate ins Benediktinerkloster nach Fulda, wurde dort im Geist des Bonifatius und des angelsächsischen Mönchtums erzogen und trat dort in den Orden ein

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Meinrad von Einsiedeln

Einsiedler, Mönch, Märtyrer

* Ende des 8. Jahrhunderts in Sülchen, heute abgegangene Siedlung im Stadtgebiet von Rottenburg in Baden-Württemberg; † 21. Januar 861 an der Stelle des heutigen Klosters in Einsiedeln in der Schweiz. Meinrad kam im Alter von fünf Jahren als Schüler ins berühmte Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau, wo er mit 25 Jahren erst zum Diakon, dann zum Priester geweiht und auf Anraten seines Onkels, des Abtes Erlebald, Mönch im Benediktinerorden wurde.

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Walahfrid Strabo Walahfrid

von der Reichenau (auch Walahfried oder Walafried), genannt (Walafrid) Strabo (lat. der Schielende) oder Strabus

* 808/809; † 18. August 849) war Benediktiner, Dichter, Botaniker, Diplomat und von 838 bis 849 Abt des Klosters Reichenau. Bereits im Kindesalter wurde er von seinen Eltern als Oblate in das Kloster Reichenau gegeben. Nachdem er 823/824 die Profess abgelegt hatte, begab er sich 825 zum Studium in das Kloster Fulda, wo er von Rabanus Maurus unterrichtet wurde.

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Notker Balbulus

Mönch, Dichter

* um 840 auf der Burg in Jonschwil im Kanton St. Gallen in der Schweiz; † 6. April 912 in St. Gallen in der Schweiz
Notker, Sohn einer lokalen Adelsfamilie, war mit einem Zahnfehler geboren, der sein Sprachvermögen beeinträchtigte, was er selbstironisch zu seinem Beinamen machte. Noch als Kind kam er ins Kloster St. Gallen. Dort wurde er in den klassischen Sprachen und klassischer Literatur ausgebildet. Er wurde Leiter der Klosterschule, war literarisch und musikalisch tätig und führte damit das Kloster zu großer Blüte.

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Adso von Montier-en-Der

* um 915 im Jura im Jura in Hochburgund; † 992, auch Azo oder Adson, war Theologe. Er stammte aus hochadeliger Familie; war Benediktineroblate und wurde 934 von Bischof Gauzlin von Toul zum Leiter der Schule am Kloster St-Èvre in Toul ernannt, im folgenden Jahr war er dann in der Abtei Montier-en-Der, nach der er später seinen Namenszusatz erhielt (lateinisch Adso Dervensis). 968 wurde er dort Abt. Nach 980 war er vorübergehend Abt des Klosters St-Bénigne in Dijon, wo er jedoch nur zwei Jahre lang blieb. 992 starb Adso auf einer Pilgerfahrt ins Heilige Land.

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Dominikus von Sora

Abt in Villalago

* 951 (?) auf dem Berg Colfornaro bei Capodacqua nahe Foligno in Italien; † 22. Januar 1031 in Sora in Italien Dominikus war Oblate, legte dann im Kloster S. Maria di Pietrademone in Foligno die Gelübde als Benediktiner ab und wurde zum Priester geweiht.

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Wilhelm von Dijon

Klostergründer, Abt in Dijon

* im Juni/Juli 962 auf der Insel San Giulio im Ortasee in Italien; † 1. Januar 1031 in Fécamp in der Normandie in Frankreich. Wilhelm wurde als Sohn des Grafen Robert von Volpiano aus einem alemannischen Adelsgeschlecht und der mit dem langobardischen Königshaus verwandten Perinza geboren, sein Taufpate war der deutsche Kaiser Otto I.. Wilhelm kam im Alter von sieben Jahren als Oblate ins Benediktinerkloster S. Michele di Locadio im Bistum Vercelli. Nach dem Studium der Grammatik in Vercelli und Pavia wurde er Scholastikus in Vercelli. Nach Auseinandersetzungen mit seinem Bischof folgte er 987 einem Ruf von Majolus und trat als Mönch ins Kloster Cluny ein.

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Hl. Heinrich II.

deutscher Kaiser und Gründer des Bistums Bamberg

* 6. Mai 972 in Abbach; † 13. Juli 1024 in Grona/Sachsen. Gedenktag 13. Juli.

Urenkel von König Heinrich I. und Sohn von Heinrich dem Zänker und Gisela, der Tochter des Königs von Burgund. Heinrich kam zur Erziehung nach Freising und in die Klosterschule von Hildesheim; er sollte (wohl auf Anweisung von König Otto II., um ihn aus der Erbfolge auszuschalten) auf den geistlichen Stand vorbereitet werden.
Heinrich gründete und stiftete zahlreiche Kirchen und Klöster, darunter war der Bau der Klosterkirche St. Michael in Hildesheim; der Bau wurde schon damals so berühmt, dass die Redensart vom Deutschen Michel auf ihn zurückgeht. Er förderte die Reformen von Cluny, stärkte durch die engen Verflechtungen mit der Kirche das Reich und stabilisierte die Bischöfe als Stützen seiner Macht. Beim dritten Italienfeldzug bis nach Süditalien 1021/22 setzte er auf dem Rückmarsch auf dem Kloster Montecassino einen neuen Abt ein und ließ in Pavia eine Synode abhalten, die den Zölibat einschärfte, um den Bestand des Kirchengutes zu sichern.3 Auf dem Rückweg aus Italien besuchte er Odilo in Cluny und wurde als Laienbruder in die Klostergemeinschaft aufgenommen.
Kanonisation: Heinrich wurde am 4. März 1146 von Papst Eugen III. heiliggesprochen; 1200 erfolgte Kunigundes Kanonisation; die beiden sind das einzige deutsche Herrscherpaar, das zur Ehre der Altäre erhoben wurde. Seine Frau Kunigunde wird immer mal wieder als Schutzpatronin der Oblaten aufgeführt, wer sie dazu gemacht hat ist bisher nicht geklärt und auch nicht, warum.

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Gerhard Sagredo

erster Bischof von Csanád, Märtyrer

* 23. April um 980 in Venedig (?) in Italien; † 24. September 1046 in Ofen, dem Stadtteil Buda von Budapest in Ungarn. Gerhard, Sohn einer wohlhabenden Familie, wurde Oblate, dann Mönch und später Abt im Benediktinerkloster San Giorgio Maggiore in Venedig.

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Hermann der Lahme

Abt auf der Reichenau, Gelehrter

* 18. Juli 1013 in Altshausen bei Saulgau in Baden-Württemberg; † 24. September 1054 im Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau in Baden- Württemberg. Mit sieben Jahren kam er als Oblate zur Erziehung ins Benediktinerkloster auf der Reichenau, einem der führenden Klöster in Europa in Sachen Wissenschaft, Gelehrsamkeit, Politik und Kultur und einer bedeutenden Ausbildungsstätte, die unter Abt Berno damals besonders glänzte. Hermann wurde Mönch im Kloster auf der Reichenau.

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Stephan Harding

Ordensgründer, Abt in Cîteaux

* 1059 in Merriott in Somerset in England; † 28. März 1134 in Cîteaux, heute St-Nicolas-lès-Cîteaux in Frankreich. Stephan kam schon als kindlicher Oblate ins Kloster in Sherborne in Wessex. Offenbar musste er dann aus seiner Heimat fliehen, kam nach Schottland, nach Lismore in Irland, schließlich nach Paris, Reims und Laon. Bei einer Pilgerfahrt nach Rom wurde er sich über seine Berufung klar und lernte die Reformbewegungen kennen, so das Kloster Camáldoli bei Arezzo und Petrus Damiani sowie die Vallombrosaner von Johannes Gualbertus.

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St. Thomas Becket

auch bekannt als Thomas von Canterbury oder Thomas Beckett

* 21. Dezember 1118 in London; † 29. Dezember 1170 in Canterbury) war englischer Lordkanzler und von 1162 bis 1170 Erzbischof von Canterbury.

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Friedrich II.

aus dem Geschlecht der Staufer

* 26. Dezember 1194 in Jesi bei Ancona, Italien; † 13. Dezember 1250 in Castel FiorenBno bei Lucera, Italien
war ab 1198 König von Sizilien, ab 1211/1212 deutscher König und von 1220 bis zu seinem Tod Kaiser des römisch-deutschen Reiches.
Ohne Beleg, was er mit Oblaten oder Benediktinern zu tun hat, dafür aber mehrfach exkommuniziert

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Hildegard von Bingen

Klostergründerin, Äbtissin bei Bingen, Mystikerin

* um 1098 in Bermersheim in Rheinland-Pfalz; † 17. September 1179 auf dem Rupertsberg bei Bingen in Rheinland-Pfalz. Hildegard wurde als 10. Tochter eines Edelfreien geboren. Schon als kränkliches Kind hatte sie Visionen; sie behielt diese prophetische Gabe, ihr Leben lang. Hildegard wurde seit ihrem 8. Lebensjahr bei einer Verwandten in deren Klause erzogen, aus der dann das Benediktinerinnenkloster Disibodenberg wuchs. Nach deren Tod 1136 wurde Hildegard deren Nachfolgerin als Priorin, entschied aber, 1147/48 ihr eigenes Kloster in Bingen zu gründen.

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Thomas von Aquin

herausragender Philosoph und Theologe des Mittelalters

* um 1225 in Roccasecca nahe Aquino bei Frosinone in Italien; † 7. März 1274 in Fossanova war Ordensmann – Dominikaner -, Kirchenlehrer. Oblate von Montecassino am 3. Mai 1231 (mit 7 Jahren). Thomas, geboren als Spross des italienischen Grafengeschlechts derer von Aquino, kam mit fünf oder 7 Jahren als Oblate zu den Benediktinern ins Kloster Montecassino, wo sein Onkel Abt war, der ihn auf eine große Karriere vorbereiten sollte. Mit 13 Jahren studierte Thomas in Neapel Grammatik, Logik und Naturwissenschaften und lernte dort den noch jungen Dominikanerorden kennen. Gegen den Willen der Eltern trat er 1244 in diesen Orden ein. Um ihn von dieser Entscheidung abzubringen, ließ seine Mutter ihn durch seine Brüder gefangen nehmen und hielt ihn über ein Jahr lang im eigenen Schlossturm in Arrest.

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Francesca Romana

Ordensgründerin, Mystikerin

* 1384 in Rom; † 9. März 1440 daselbst. 1425 gründete sie die Compania delle Oblate del Monastero Olivetano di S. Maria Nuova, die Gemeinschaft der Oblatinnen des Olivetanerklosters4 an (der Kirche) S. Maria Nuova nach der Regel der Benediktiner; deren Mitglieder schlossen sich 1433 zum gemeinsamen Leben in einem von Franziska gekauften, heute noch bestehenden Haus in der Vorstadt Tor de’ Specchi zusammen, um ihre caritative Tätigkeit auszubauen; diese Gemeinschaft wurde noch 1433 vom Papst bestätigt. 1436 starb Franziskas Mann; als ihre Schwiegertochter sie aus dem Haushalt vertrieb, wurde sie Nonne, später Oberin ihrer Gemeinschaft, des weiblichen Zweig des Olivetanerordens.

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St. Thomas Morus

* wahrscheinlich 7. Februar 1478 in London; † 6. Juli 1535 ebenda, war englischer Staatsmann, Heiliger und Märtyrer (Gedenktag 22. Juni) und Patron der Regierenden, Politiker sowie der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG). Oblate von St. Augustin in Canterbury (nach Schmidt-Sommer; nach Helge Clausen, soll aber keine Oblationsurkunde existieren.)

Katharina von Bora

(* 29. Januar 1499 in Lippendorf; † 20. Dezember 1552 in Torgau war eine sächsische Adlige und Ordensschwester, Daten unsicher.) Einigkeit besteht aber darüber, dass ihr Vater sie Ende 1504 zur Erziehung in das Augustiner-Chorfrauenstift Brehna gab. Im Zisterzienserinnenkloster Marienthron bei Grimma, wo ihre Tante Margarethe von Haubitz als Äbtissin des Klosters lebte, ist sie durch eine Verpflegungsliste seit 1509/10 nachzuweisen. Dort lernte sie Lesen, Schreiben und Singen und etwas Latein und lernte auch die betriebswirtschaftlichen Abläufe der Landwirtschaft kennen. 1515, zum frühest möglichen Termin, legte sie ihr Gelübde als Nonne ab. Mit 26 Jahren heiratete sie Martin Luther, später darum die „Lutherin“ genannt.

Marc Barkworth

Priester und Märtyrer

* 1572 in der Grafschaft Lincolnshire in England; † 27. Februar 1601 in Tyburn, heute Teil von London. Markus Backworth war Anglikaner. 1594 konvertierte er zur römisch-katholischen Kirche und studierte Theologie in Valladolid in Spanien. 1599 wurde er zum Priester geweiht und wurde in Hirache Oblate. Als er wieder nach England zurückgekehrt war und heimlich sein Priesteramt ausübte, wurde er entdeckt und zusammen mit Anne Heigham Line und Roger Filcock erhängt.

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Elena Lucrezia Cornaro Piscopia

* 25. Juni 1646 in Venedig; † 26. Juli 1684 Venedig, 1665 (mit 19 Jahren) Oblatin von St. Justina zu Padua. Sie war das fünfte von sieben Kindern. Bereits in früher Kindheit erhielt sie Unterricht in Latein und Griechisch, später Hebräisch, Arabisch, Französisch und Spanisch. Ihr weiteres Interesse galt der Mathematik, Philosophie und Theologie. Die Frivolität der venezianischen Gesellschaft verachtete sie und wurde schon mit 19 Jahren Benediktineroblatin.

1677 hatte Piscopia, die sich ganz den Wissenschaften widmen wollte, ihren ersten öffentlichen Disput an der Universität Padua. Die Bemühungen ihres Philosophieprofessors Carlo Rinaldini, eines Freundes von Galileo Galilei, ihr den Doktortitel in Theologie zu verschaffen, blieben erfolglos: Eine Frau habe in der Kirche zu schweigen (1 Kor 14,34 EU) und könne deshalb keine Lehrbefugnis erhalten, was besonders der Bischof von Padua und Kardinal Gregorio Barbarigo vertrat. Schließlich konnte ein Kompromiss erzielt werden, nach dem es Elena erlaubt war, zu einem philosophischen Thema aus der aristotelischen Logik zu promovieren.
Am 25. Juni 1678 gelang ihr dies mit Bravour in Padua, und sie erhielt als weltweit erste Frau einen Doktortitel. Die nächsten sechs Jahre verbrachte sie mit Schreiben, Übersetzungen, Studien, öffentlichen Vorträgen und Disputen. Seit 1669 war sie verschiedenen bedeutenden Akademien als Mitglied beigetreten, wie der Akademie in Padua und den Akademien von Rom, Venedig und Siena.
Piscopia starb schon mit 38 Jahren an Tuberkulose. Ihr Grab befindet sich in der Basilika Santa Giustina in Padua. Der Einschlagskrater Piscopia mit 26 km Durchmesser auf dem Planeten Venus wurde nach ihr benannt.

Paul Claudel

* 6. August 1868 in Villeneuve-sur-Fère; † 23. Februar 1955 in Paris war ein französischer Schriasteller, Dichter und Diplomat. Bisher noch ohne Beleg für sein Oblatentum

Paul Couturier

* 29. Juli 1881 in Lyon; † 24. März 1953 in Lyon, französischer Priester und seit 1932 Benediktineroblate des Kloster Amay, jetzt Abtei Chevetogne, Initiator der „geistlichen Ökumene“ (wie ihn Kardinal Kasper nennt).
Im Januar 1933 organisierte er in Lyon das erste ökumenische Gebetstreffen, aus dem später die Gebetswoche für die Einheit der Christen entstand. 1942 erschien die erste Ausgabe der Pages documentaires, aus denen später die Zeitschrift Unité chrétienne hervorging. Darin entwickelte er die Idee eines „unsichtbaren Klosters“, in dem Christen aller Konfessionen im Gebet für die Einheit verbunden sind. Sein von ihm formuliertes Gebet für die Einheit der Christen:

„Herr Jesus Christus, Du hast gebetet, dass alles eins seien.
Wir bitten Dich um die Einheit der Christen, so wie Du sie willst,
und auf die Art und Weise, wie Du sie willst.
Dein Geist schenke uns, den Schmerz der Trennung zu erleiden,
unsere Schuld zu erkennen und über jede Hoffnung hinaus zu hoffen.“
Nach Te deum, November 2017

Romano Guardini

* 17. Februar 1885 in Verona; † 1. Oktober 1968 in München, war Oblate der Erzabtei Beuron. 21. April 1909 Oblatenname Odilo, soll aber die Oblation später wieder gelöst haben (Stefan Blanz). Romano Guardini gilt als einer der einflussreichsten katholischen Denker des 20. Jahrhunderts und geistiger Wegbereiter des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965). Er hatte großen Einfluss auf die Jugend- und Liturgiebewegung. Zu einer Mitarbeit beim Konzil kam es jedoch nicht mehr, da Guardini in seinen letzten Lebensjahren vermehrt unter Depressionen litt.

Petro Werhun

Oblate der Benediktinerabtei Niederaltaich

* 18. November 1890 in Gródek Jagiellonski, Galizien; † 7. Februar 1957 in Angarsk, Sibirien, war ein ukrainischer Priester und Märtyrer. Er wurde von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000 seliggesprochen.

Johannes Pinsk

Oblate der Abtei Maria Laach

* 4. Februar 1891 in Stettin; † 21. Mai 1957 in Berlin, war ein deutscher katholischer Theologe und Hochschullehrer.

Zita Maria delle Grazie von Bourbon-Parma

Oblatin der Abtei Saint-Pierre de Solesmes

* 9. Mai 1892 in Camaiore, Ortsteil Capezzano Pianore, Italien; † 14. März 1989 in Zizers, Schweiz, war als Ehefrau Karl I. von Österreich-Ungarn, von 1916 bis 1918 letzte Kaiserin von Österreich und bis 1921 Apostolische Königin von Ungarn.

Dorothy Day

* 8. November 1897 in Brooklyn, New York; † 29. November 1980 in New York war eine US-amerikanische Sozialaktivistin und Journalistin. Oblation am 26. April 1955 St. Prokopius, USA. Mehr erfahren…

Christian Feldmann in „Träume beginnen zu leben, Große Christen des 20. Jh.“, Topos 2015: Die fromme Radikale: Dorothy Day und ihre „Catholic Workers“, S. 115 – 134. Darin:
„Noch als alte Dame war sie das schwarze Schaf des amerikanischen Katholizismus. Leute mit vaterländischem Pflichtgefühl beschlich ein Unbehagen, wenn sie zur Verweigerung von Militärsteuern aufrief und die Politik der atomaren Hochrüstung als absolut unvereinbar mit dem Evangelium entlarvte. Während einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg wanderte sie ins Gefängnis – zum 6. Mal in ihrem Leben“
Die US-amerikanischen Bischöfe setzen sich stark für die Seligsprechung von Dorothy Day ein. Der New Yorker Kardinal Dolan sagte über „Ich bin mehr denn je überzeugt, dass sie eine Heilige für unsere Zeit ist“, ihr Leben habe sich so radikal wie das von Saulus auf dem Weg nach Damaskus verändert. Er beschreibt Day als „lebhafte“, „farbenfrohe, liebenswerte, offene, warmherzige Frau“, sie versinnbildliche „das Beste des katholischen Lebens“ und stehe für das Engagement der Kirche sowohl im Bereich der Würde des menschlichen Lebens wie auch der sozialen Gerechtigkeit. Darüber berichtete die „Catholic News Agency“. Dorothy Day ist von der katholischen Kirche bereits als „verehrungswürdig“ anerkannt worden.

Geschwister Wermelt, Gerleve

„Wermelts haben nichts gelernt als beten und arbeiten“ haben Nachbarn über sie gesagt

  • Hermann Placidus W. * 4.4.1842 + 18.11.1904
  • Elisabeth + 25.10.1909
  • Bernhard + 14. 6. 1918 (im Direktorium steht der 13. 6. als Todestag)

Alle drei sind in der Klosterkirche begraben. Im „Direktorium für die Feier der Liturgie“ wird erstaunlicherweise aber nur Bernhard als Stifter genannt.

Amandus Eilermann; „Die Gründung von Gerleve und seine ersten Oblaten“. (Briefe aus der Abtei Gerleve 1 / 1982, S. 10 – 16.). Darin:
„Die drei ledigen Geschwister Wermelt waren sich darin einig geworden, dass sie ihr Hab und Gut für eine Klostergründung zur Verfügung stellen und damit Gott „weihen “wollten. Einig waren sich auch die ersten Mönche, die im September 1899 nach Gerleve kamen, dass die drei Geschwister, sie wurden allgemein Onkel Bernhard, Tante Elisabeth und Onkel Hermann genannt, die ersten benediktinischen Weltoblaten des werdenden Klosters sein könnten. Denn es war nur folgerichtig, dass die drei Bauersleute, die gläubigen Sinnes ihren ganzen Besitz für die klösterliche Neugründung geopfert hatten, in der gleichen Gesinnung sich nun auch selbst Gott als Opfergabe darbieten würden. Da die drei Stifter untereinander und mit den Mönchen einig waren, nahm der Gründerabt von Gerleve, Erzabt Placidus Wolter, bei seinem ersten Besuch am 16. Juni 1900 die Einkleidung der drei Geschwister Wermelt als Oblaten vor.
Bald begann man mit dem Bau von Abteikirche und Kloster. Anlässlich der Grundsteinlegung am 7. Juli 1901 war Erzabt Placidus in Gerleve. Die Oblation der Geschwister fand am gleichen Tage in der Kapelle statt, die zwischen dem Bauernhaus und dem für die drei Stifter gerade fertiggestellten Wohnhaus erbaut worden war.“

Chang Agneta

(1910 – 1950)

„verhinderte“ Nonne, konnte, da sie verheiratet gewesen war, kein „ordentliches“ Mitglied der Gemeinschaft werden und „folgte darum dem Rat der Priorin und beschloss als Oblatin im Kloster zu bleiben“. Priorat von Wonsan. Erschlagen am 14. 10. 1950. Erwähnt bei den Märtyrern von Tokwon

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Rafael Arnaiz Barón

(1911-1938)

Konnte, da Diabetiker, „die volle Strenge der Regel nicht tragen und deshalb keine Profess ablegen. So kehrte er im Januar 1936 als Oblate in die Abtei zurück und lebte dort fortan auf der Krankenstation.“

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