Aktuell:
Unendlichkeit im Augenblick
Rückblick auf unsere offene Veranstaltung “Zwischen den Jahren 2025/26”
„Unendlichkeit im Augenblick“ war das diesjährige Thema unserer offenen Veranstaltung „Zwischen den Jahren“. Vom 28.12. bis zum 1.1. wurde das Jugendhaus von gut zwanzig Jugendlichen belebt, die gemeinsam gedacht, gemalt, meditiert, gelacht und gespielt haben.
In unseren Einheiten sind wir der Frage auf den Grund gegangen, was die drei Begriffe „Unendlichkeit“, „Augenblick“ und „Moment“ eigentlich für uns persönlich bedeuten und wie sie miteinander zusammenhängen. Um nicht zu theoretisch zu bleiben, haben wir überlegt, was denn Augenblicke der Unendlichkeit in unserer nahen Vergangenheit waren, und solche schönen Momente bewusst während der Veranstaltung aufgeschrieben. Bei dem letzten Schneefall des Jahres, der für große Freude gesorgt hat, durften natürlich Spaziergänge nicht fehlen. Wir haben dabei nicht nur die Wahrnehmung von uns selbst und unserer Umgebung geübt, sondern uns auch über Gott und unseren Glauben ausgetauscht. Diese Erkenntnisse sollten selbstverständlich kreativ festgehalten werden und es sind beeindruckende Kunstwerke zu der Frage „Wann spüre ich die Unendlichkeit Gottes in meinem Alltag?“ entstanden.
Sehr inspirierend war auch der Nachmittag mit unserer externen Referentin, Susi Wimmer, die die Arbeit der „Clowns ohne Grenzen“ vorgestellt hat. Die Clowns reisen in verschiedene Krisengebiete auf der ganzen Welt und sorgen für wunderschöne Augenblicke für die Unendlichkeit, indem sie Kindern und auch allen anderen, denen sie begegnen, ein Lachen schenken. Nachdem wir all unsere Fragen losgeworden waren, hat Susi mit uns noch einige Übungen gemacht, die uns gezeigt haben, wie viel Arbeit überhaupt dahinter steckt, ein guter Clown zu sein, uns aber auch sehr zum Lachen gebracht haben.
Der traditionelle Silvestertag mitsamt Schweigen, Perlengang und Travegang war ein schöner Jahresabschluss und hat eine gute Möglichkeit geboten, das vergangene Jahr ganz für sich zu reflektieren und auf das neue Jahr zu schauen. In der Vigilfeier in der Silvesternacht lag dieses Mal ganz besonders der Fokus auf dem kurzen und einzigartigen Augenblick zwischen den Jahren. Das Alte ist schon abgegeben und das Neue noch nicht da – ein Augenblick voller Unendlichkeit.
Wir danken euch für die tolle Zeit, wünschen euch ganz viele großartige Augenblicke im neuen Jahr und freuen uns, euch spätestens an Ostern wieder im Jugendhaus zu sehen!
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Autor*in
Nora Hidding (Freiwillige im Jugendhaus St. Benedikt)