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Rückblick „Sommer im Jugendhaus“ – Von außergewöhnlicher Gemeinschaft und Mönchen in Bäumen

Lagerfeuer, malen, Spaziergänge, Kochen, Gespräche, Sonnenfinsternis, Kletterwald – bei unserer offenen Veranstaltung „Sommer im Jugendhaus“ haben wir dieses Jahr wirklich alles mitgenommen.

Ins Wochenende sind wir mit über zehn Personen gestartet, auch einige neue Gesichter waren dabei! Deswegen musste am Samstag erstmal das Klostergelände beim Chaosspiel erkundet werden. „Wie viele Gebäude gehören zur Klosteranlage?“ war hierbei wohl die unbeliebteste und am häufigsten falsch beantwortete Frage. Den Rest des Wochenendes verbrachten wir sehr gemütlich. Ein Highlight war zum Beispiel der Ausflug mit Fahrrädern zum Badesee am Sonntag, aber auch das Basteln, Spielen und einfach in der Sonne zu liegen haben wir sehr genossen. Das Wochenende haben wir mit einem sehr leckeren Kuchen beendet, danke dafür nochmal :). Nachdem am Sonntag einige Teilnehmende abgereist waren, haben wir die neue Woche ganz entspannt gestartet und den Montagvormittag für Kreatives genutzt. Es sind nicht nur großartige Schilder für die wichtigsten Räume im Jugendhaus entstanden, sondern auch eine Nütschau-Edition von Werwolf. Getestet wurde sie allerdings noch nicht, abends haben wir nämlich einen Film geschaut. Am Dienstag wurde gemeinschaftlich gebacken, dieses Mal Cake-Pops. Das Chaos in der Küche war zwar groß, aber die Freude beim Backen noch viel größer. Den Wald haben wir am Mittwoch unsicher gemacht und uns ein weiteres Jugendhaus gebaut. Die Inneneinrichtung kann man noch überarbeiten, aber architektonisch waren wir schon sehr zufrieden. Super spannend war die Sonnenfinsternis am Abend, die wir alle gemeinsam beobachtet haben. Auch die Sternschnuppennacht haben wir uns nicht entgehen lassen und so viele Sternschuppen gesehen, dass wir irgendwann aufgehört haben zu zählen. Trotz etwas weniger Schlaf als sonst ging es am Donnerstag hochmotiviert in den Kletterwald bei Kiel. Wir hatten großen Spaß, uns in der Höhe über die Hindernisse zu kämpfen, und es sind alle wieder heil auf dem Boden angekommen. Zum Glück auch Luisa und Bruder Bonifatius, die sich sogar in den höchsten und schwierigsten Parkour gewagt hatten. Spontan haben wir den Nachmittag am Falkensteiner Strand verbracht, den wir schon aus den Bäumen gesehen hatten, inklusive Pommes und Schwimmen gehen. Unseren letzten Abend verbrachten wir wieder mit Lagerfeuer, Stockbrot und Sternschnuppen beobachten. Am Freitag wurde beim Abschlussspaziergang noch einmal klar, was für eine schöne Woche wir hatten: Bei der Frage nach dem Highlight war es beinahe unmöglich, sich auf eines zu beschränken.
Wir wünschen euch eine schöne restliche Sommerzeit und freuen uns auf euch bei Ora et labora im Herbst. Danke, dass ihr dabei wart, es war ein Fest!


Eindrücke vom “Sommer im Jugendhaus”



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Autor*in


Nora Hidding (Freiwillige im Jugendhaus St. Benedikt)

Nora Hidding (Freiwillige im Jugendhaus St. Benedikt)