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Rückschau:

JuSt.Be! Einfach Sein - einzigartig aber vielfältig - 2014

“JuSt.Be!, zum Einen die Abkürzung für Jugendhaus St. Benedikt, zum Anderen bedeutet es “einfach Sein”. Unter diesem Motto stand das Kultur- und Musikfestival auch in diesem Jahr wieder: “einfach Sein – einzigartig aber vielfältig”.


Fotogalerie: JuSt.Be! 2014

Die Bühne wird aufgebaut

JuSt.Be! – Kultur- und Musikfestival 2014: ein Wochenende voller Aktionen, Musik und thematischen Angeboten.

Bereits im Vorfeld stellten wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, das Just.Be! zu beschreiben. Es ist kein Musikfestival, aber auch keine reine Kulturveranstaltung. Ein Schwerpunkt lässt sich nicht festlegen, denn es ist dieser Mix zwischen Kultur und Musik, der das Wochenende ausmacht.

Wakuhum Nachdem die ganze Woche über das Jugendhaus immer mehr und mehr zum Festivalgelände umgestaltet wurde, war es am Freitag, den 11. Juli um 16 Uhr endlich soweit: Das Kultur- und Musikfestival JuSt.Be! konnte beginnen. Nicht nur Teilnehmer trudelten ein, auch die erste Band begann mit dem Soundcheck, denn gleich Freitagabend ging es mit dem ersten Musikteil im Innenhof los. Feelandthink leitete entspannt in einen Abend mit unterschiedlichen Hautnahkonzerten ein. Martín Zamorano faszinierte im Anschluss alle mit seinen Klavierkünsten und Improvisationen! So ruhig blieb es jedoch nicht, denn nach der Komplet heizte Wakuhum, wie vor zwei Jahren, ordentlich ein. Auf Lieder, wie “Beschwerdebrief 137”, wurde getanzt und die Fans sangen begeistert mit. Nachdem alle Zugabemöglichkeiten ausgenutzt waren, gesellten sich die Sänger anschließend zu den Jugendlichen und so nahm der erste Festivalabend sein Ende.

“Jonglieren – leichter als gedacht”, “Offenheit für vielfältige Lebensweisen – Ein Workshop zu Sexuellen Orientierungen und Geschlechtlichen Identitäten”, “Zumba”, “JuSt.Be OPEN – Gastfreundschaft mit Menschen aus aller Welt”, Drums and Beattzz “Tänze vom Balkan” etc. Mit diesem Angebot wurden die Jugendlichen Samstagmorgen nach dem Frühstück empfangen. Hinter all diesen Titeln verbergen sich unterschiedliche Workshops, die über den Tag verteilt drei Mal angeboten wurden. So konnten sich die Jugendlichen samstags ihr eigenes Programm zusammenstellen, wobei die ein oder andere Entscheidung alles andere als leicht fiel. Jedoch egal ob aktiv, diskussionsfreudig oder kreativ, für Jeden ließ sich etwas Eines der Ergebnisse des Streetart-Workshops Passendes finden. In den Workshops wurde motiviert mitgearbeitet und die Teilnehmer waren sehr interessiert.
Dies erklärt auch, weshalb auf dem kompletten Gelände beschriftete gelbe Etiketten klebten und warum die Halterung des Volleyballnetzes mit Wolle umwickelt wurde: Bei dem Workshop “Streetart – die Stadt gehört allen, darum gestalten wir sie mit” wurde den Teilnehmern an Beispielen gezeigt, was Streetart ist und dann bekamen sie die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Auf dem gesamten Gelände konnte man nach dieser Einheit Veränderungen sehen. Zum Teil etwas versteckter, zum Teil sehr offensichtlich.
Jedoch konnte man die Begeisterung nicht nur bei diesem Workshop im Nachhinein noch sehen. Beim “Hooping – Hula Hoop Tanz” wurden die Teilnehmer vom Hooping-Fieber gepackt. Den gesamten Tag über hoopten Jugendliche auf der Wiese und übten sich weiter im Hula Hoop Tanz.

die Preisverleihung beim Poetry-Slam Als die letzte Workshopeinheit ihr Ende fand war jedoch noch lange nicht an das Ende des Tages zu denken. Denn ab diesem Moment ging das Programm auf der großen Bühne hinter dem Jugendhaus los. Die Jugendhaus-Band Erlend trat, wie auch 2012, wieder “zuhause” auf und übernahm so den Einstieg in den Abend. Anschließend zeigten fünf Poeten beim Poetry-Slam ihr Können. Monika Panzer überzeugte dabei das gesamte Publikum und bekam so zum Schluss den größten Applaus, wobei man aber sagen muss, dass alle fünf Kandidaten super Texte ablieferten. Sally und Sarah McDonnel

Nach der Komplet ging das Musikprogramm weiter mit drei regelmäßigen Jugendhausgästen: Zuerst Sally McDonell und Monika Panzer, die selbstkomponierte Melodien und Rhythmen auf Klavier und Cajon präsentierten und anschließend Sally und Sarah McDonell: Zwei musikalisch sehr begabte Schwestern, die mit Sensitive Folk eine ruhige Atmosphäre verbreiteten.

Die abschließende Band brachte das komplette Kontrastprogramm! The Unjerks Die sechs Musiker von The Unjerks zwangen mit ihrem Ska-Punk das Publikum vor der Bühne förmlich zum Tanzen, bis die Ausdauer es nicht mehr zuließ. Freiwillig hielt es kaum Jemanden mehr auf den Bänken.
Und so wurde die Band auch sehr von den Jugendlichen hier in Nütschau überrascht. Sie hatten eindeutig nicht erwartet, dass bei diesem kleinen Publikum eine solche Stimmung zustande kommen würde. Nach fast zwei Stunden Durchtanzen waren dann um 1 Uhr jedoch wirklich alle platt.

Und schon war es wieder so weit: der letzte Festival-Tag brach an… Eigentlich war geplant, dass die Messe an diesem Sonntag auf der Bühne hinter dem Jugendhaus stattfinden sollte. Jedoch machte das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung. Wie beim vergangenen JuSt.Be!-Festival 2012 fiel die Openair-Messe wortwörtlich ins Wasser.
Trotzdem war es auch in der Kirche eine schöne Messe, die von einigen Musikern des vorigen Abends mitgestaltet wurde.

das Festivalgelände hinterm Jugendhaus Nach der Messe wurden die Zelte wieder eingepackt und der Heimweg angetreten. So können wir nun sagen, dass wir ein sehr gelungenes Kultur- und Musikfestival hinter uns haben, bei welchem beide Schwerpunkte eindeutig nicht zu kurz kamen und die Stimmung trotz geringer Teilnehmerzahl super war! Danke an alle, die mitgewirkt haben, egal ob als Helfer/in, Workshopanleiter/in oder Bandmitglied, und auch Dankeschön an alle, die den Weg nach Nütschau auf sich genommen haben, um teilnehmen zu können.


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