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Rückschau:

Jakobsweg 08.08. - 14.08.2016

Endlich war es wieder soweit. Das Jugendhaus pilgerte wieder. Diesmal von Bremen bis nach Vechta, in die Heimatstadt von Bruder Johannes. Alle Teilnehmer trafen sich schon am Samstagabend während des Offenen Jugendhauses, um sich ein wenig einzustimmen. Dabei erzählte jeder, mit welchem Gefühl er jetzt in diese Woche startet und was die Erwartungen an die kommenden Tage sind. Außerdem machte Johannes zum Einstieg eine kleine Meditation…


Fotogalerie: Fotos vom Pilgern

Wildeshausen

Endlich war es wieder soweit. Das Jugendhaus pilgerte wieder. Diesmal von Bremen bis nach Vechta, in die Heimatstadt von Bruder Johannes. Alle Teilnehmer trafen sich schon am Samstagabend während des Offenen Jugendhauses, um sich ein wenig einzustimmen. Dabei erzählte jeder, mit welchem Gefühl er jetzt in diese Woche startet und was die Erwartungen an die kommenden Tage sind. Außerdem machte Johannes zum Einstieg eine kleine Meditation, die zum Start wohl für alle nötig war, um aus dem Alltagsstress auch bewusst in diese Pilgerwoche zu starten. Am nächsten Morgen frühstückten wir dann in der Großküche und besuchten, bevor es dann mit dem Pilgern losging, die Eucharistiefeier. Anschließend verabschiedeten wir alle, die noch im Offenen Jugendhaus waren und gingen zum Bahnhof Bad Oldesloe, unserem ersten Etappenziel. Von dort aus fuhren wir mit der Bahn über Hamburg und Bremen bis nach Kirchweye, was für einige Teilnehmer noch mal eine angenehme Möglichkeit war, etwas Schlaf nachzuholen. Von Kirchweye aus pilgerten wir dann auch nur 8 Kilometer weiter bis nach Barrien, sodass am ersten Pilgertag alles noch relativ entspannt war. Angekommen in Barrien besuchten wir zunächst die Kirche der Bartholomäus Kirchengemeinde. Eine sehr schöne Kirche, die uns auch direkt von der Pastorin vorgestellt wurde. Schlafen konnten wir dann in dem Gemeindehaus mit einer eigenen Küche und jeder Menge Platz. Nach den leckeren Spagetti zum Abendessen, machten wir unsere eigene kleine Komplet, in der auch eine kurze Reflexion des ersten Wandertages mit eingebaut wurde. Anschließend saßen einige draußen noch nett beieinander, spielten ein wenig und unterhielten sich.

Am nächsten Tag ging es dann gegen 9.00 Uhr wieder los. Wir starteten mit einem kleinen Morgenimpuls und nahmen dann die nächste Etappe Richtung Harpstedt auf uns. Dabei schwiegen wir den Weg bis ca. 11.00 Uhr, sodass jeder genug Zeit hatte über einige Dinge nachzudenken. Dann machten wir eine kleine Mittagspause, ehe wir den Rest der heutigen Strecke hinter uns ließen. Mit 19 Kilometern auch schon deutlich länger als am vorherigen Tag. In Harpstedt angekommen machten wir es uns erstmal gemütlich. Nach einiger Zeit gingen dann alle gemeinsam in die Innenstadt Harpstedts und schauten sich ein wenig um. So sahen wir uns auch die Kirche an, welche wirklich beeindruckend aussah. Zum Abendessen bereiteten wir viele verschiedene Pizzen vor, welche nach so einem anstrengenden Tag noch leckerer schmeckten. Zum Abschluss hielten wir wieder eine kleine Komplet, bis schließlich alle auf ihren Matratzen einschliefen.

Am Morgen danach liefen wir mit insgesamt 13 Kilometern wieder deutlich weniger. Trotzdem begannen wir wieder eine Zeit lang im Schweigen, da dies bei eigentlich allen Teilnehmern gut ankam. Durch die relativ kurze Strecke hatten wir dann noch Zeit zwischendurch eine kleine Meditation einzubauen. So teilten sich alle auf und jeder sollte nach einer halben Stunde zurück zum Treffpunkt kommen, ohne dabei auf die Uhr zu gucken. Eine sehr schwierige Aufgabe. Anschließend liefen wir weiter und kamen schließlich bei unserem Zielort des Tages in Wildeshausen an. Im Freibad in der Nähe duschten und schwammen noch einige, während andere einkaufen gingen. Zum Essen gab es dann Rotkohl mit Spiegeleiern, Pommes und Croquetten. Zum Tagesabschluss besuchten wir zunächst eine Kirche, gegenüber der Straße, um anschließend einen kleinen Rundgang um die Kirche zu gehen, indem verschiedene Teile der Bibel näher beleuchtet wurden. Vorm Schlafengehen aßen noch alle gemütlich ein kleines Eis in der Eisdiele um die Ecke, bis schließlich alle einschliefen.

Am Mittwoch ging es auf unsere vorletzte Etappe nach Visbek. Insgesamt wieder 19 Kilometer, die aber nach der vergleichsweise kurzen Strecke am Vortag nicht ein all zu großes Problem waren. In Visbek zeigte uns der Pfarrer erstmal die mit 800 Plätzen wirklich große Kirche. Anschließend gingen wir ins Gemeindehaus und freuten uns über eine ziemlich große Küche, eine Waschmaschine und vor allem auch eine warme Dusche. Nach den Spagetti mit Pesto zum Abendessen konnte man dann dem dort probenden Chor ein wenig lauschen oder auch einfach noch ein wenig entspannen. Vorm Schlafengehen machten wir noch eine kleine Komplet, in der vor allem die Dankbarkeit im Vordergrund stand. Ein sehr schöner Abschluss des Tages.

Der letzte Pilgertag hatte es mit 20 Kilometern dann noch mal in sich. Wir wanderten von Visbek bis in Br. Johannes Heimatort Vechta. Dort angekommen konnten wir endlich Johannes Familie kennenlernen und es uns auch direkt in der kleinen Wohnung über ihnen gemütlich machen. Es gab sogar mehrere Matratzen für uns. Ein wahrer Luxus nach den Nächten auf dem harten Boden. Auf jeden Fall wurde abends noch gegrillt und mehrere Spiele gespielt, bei denen viel gelacht wurde. Am nächsten Tag gingen wir zum Kloster ganz in der Nähe, da wir in einem ihrer Räume unsere eigene Messe feiern durften. Durch den relativ kleinen Raum und die geringe Anzahl an Teilnehmern eine sehr schöne Eucharistiefeier. Anschließend aßen wir unsere vorher geschmierten Brötchen, sodass wir dann gestärkt auf den Stoppelmarkt gehen konnten. Ein Jahrmarkt mit diversen Fahrgeschäften und Essensmöglichkeiten. Dort trafen wir auch die Familie Johannes wieder und fuhren hier und da mit einem Fahrgeschäft, was wirklich sehr viel Spaß gemacht hat. Nachdem wir dann zurück zu den Tebbes gegangen sind erholten wir uns ein wenig, ehe es zum Abendessen Kartoffeln mit Zaziki und Tomaten mit Mozarella gab. Anschließend wurde sich noch bis spät in die Nacht draußen bei angenehmen Temperaturen unterhalten.

Am Samstag mussten wir dann auch leider schon unsere Heimfahrt mit der Bahn antreten. Wir verabschiedeten uns und fuhren über Bremen und Hamburg wieder zurück nach Nütschau. Es wurde erstmal geduscht und sich ein wenig entspannt, sodass wir danach zu Abend essen konnten.
Am Sonntag gingen wir dann zum Abschluss des Pilgerns in den Gottesdienst und machten eine kleine Reflexionsrunde, sodass nach dem Aufräumen alle wieder den Weg nach Hause antreten konnten.


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