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Rückschau:

Aktivwochenende

Auch dieses Jahr haben die FSJler zum Jugendhauswochenende wieder alles gegeben, diesmal wortwörtlich! Mit diesem kleinen Kurs von 15 Personen erlebten wir wie erfrischend gemeinschaftlicher Sport sein kann. Mit einer grandiosen Stimmung und dem typischen Nütschau Gemeinschaftsfeeling verlebten wir das Wochenende mit gutem Essen, viel Spass, Sport und Spielen. Was genau so alles passiert ist, gibt’s hier zu lesen!


Fotogalerie: Fotos Aktivwochenende 2016


Ein Kurs organisiert von den FSJ´lern. Dieses Jahr haben Tobi, Theo und ich uns für aktive Einheiten und viel Sport entschieden, um einmal ein wenig Abwechslung in den Alltag zu bringen. So begann der Kurs offiziell mit dem Abendessen um 18.30 Uhr, wo wie eigentlich immer nach und nach alle ankamen. Gegen 20.00 Uhr begann dann die erste Einheit, unterlegt mit Trainingsmusik aus den 80ern und natürlich Eye of the Tiger, kämpften wir als Ninjakrieger gegeneinander. Direkt im Anschluss belebten wir das alte Schulhofspiel Seilhüpfen wieder, die Variante mit einem in der Mitte der das Seil dreht. Br. Johannes dokumentierte fleißig alles mit Fotos. Die Stimmung wurde ganz von allein ausgelassen und sportlich euphorisch. Danach dann der erste Waldlauf, der ziemlich lustig war, da fast niemand so wirklich etwas sehen konnte, es war einfach schon zu dunkel. Man versuchte also möglichst nicht hinzufallen oder in Pfützen und Schlamm zu treten, trotz des erhöhten Schwierigkeitsgrads sind alle heil und gesund wieder im Jugendhaus angekommen.
Dort hatte Bruder Johannes schon unsere eigene kleine Komplet vorbereitet, die wir dann auch feierten, ehe der Abend mit einer freiwilligen Spiel und Rederunde abgeschlossen wurde.
Am nächsten Tag begannen wir um 8.00 Uhr mit der zweiten, als Morgenimpuls getarnten Laufeinheit, in der jeder für sich eine Runde um das Gelände lief. Anschließend gab es Frühstück, sodass wir gegen 9.15 Uhr mit der ersten richtigen Einheit starten konnten. Zunächst hielten Tobi und Theo einen Vortrag, in dem verschiedene Tipps und Tricks zum Training benannt, einige Fachwörter erklärt und die Vor- und Nachteile verschiedener Nahrungsmittel angesprochen wurden. Danach fingen wir dann auch an WIRKLICH aktiv zu werden. Wir starteten mit einem Zirkeltraining das im Prinzip nur aus verschiedenen Paarwettkämpfen bestand, zum Beispiel Tauziehen, aber auch einige andere lustige Sportspiele. Nach zwei Durchgängen teilte sich die Gruppe dann auf. Einige halfen beim Essenmachen und die anderen spielten Volleyball im Garten, was einige Naturtalente zum Vorschein brachte.
Zum Mittag gab es am Samstag Reis mit einer Kürbis-Curry-Sauce, die extrem lecker war. In der Mittagspause wurde dann freiwillig „Power-Napping“ angeboten. So war man zum Kaffee und Kuchen wieder topfit und konnte am Nachmittag zur zweiten Einheit des Tages richtig loslegen. Für die Nachmittagseinheit haben wir uns den Kooperationskran des Erzbistums ausgeliehen. Direkt danach begannen wir unser selbstentwickeltes Brettspiel, beruhend auf dem Leiterspiel. Man teilte sich in Zweierteams auf und jedes Team würfelte nacheinander; Kam man auf ein Feld mit einer Leiter oder einer Rutsche musste eine Aufgabe erfüllt werden, wie beispielsweise Weitsprung oder Weitwurf. Schaffte man die Aufgabe durfte man die Leiter nach oben klettern, beziehungsweise musste nicht die Rutsche herunterrutschen. Schaffte man es nicht durfte man nicht hochklettern, beziehungsweise musste herunterrutschen. Nach dem Abendessen folgte dann eine passivere Einheit. Br. Johannes leitete eine Partnermassage an, nach soviel Sport war das sehr angenehm. Danach spielten wir das Alibispiel. Jeder sprach mit einem Partner ab, was sie während der Zeit eines „Mordes“ zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr gemacht hatten. Anschließend wurde beiden getrennt voneinander genau die gleichen Fragen gestellt. Sobald verschiedene Antworten gegeben wurden, hatte das Team verloren. So musste man sich also genau absprechen, was man wie gemacht hatte. Das Spiel war dann erst gegen 23.00 Uhr inklusive Pause und Komplet zu Ende, sodass anschließend der Film „Cowspiracy“, den wir gucken wollten, nur noch von Theo für alle, die wollten, mündlich wiedergegeben werden konnte.
Der Sonntag startete dann mit einem Morgenimpuls von Clara, in dem jeder einen kleinen Text zur Aufmunterung aus einem Kochtopf bekam, um auch einmal seine Seele mit Nahrung zu versorgen. Nach dem anschließenden Frühstück und der Messe bereitete eine Gruppe wieder das Essen zu, während die anderen Yoga machten, was die ganzen angespannten Muskeln ein wenig lockert. Zum Mittag gab es Bratlinge mit Kartoffeln und allerlei Soßen, was ein schöner Abschluss für das Wochenende war, an dem Essenstechnisch nichts wirklich übrigblieb oder entsorgt werden musste. Es wurde also nur noch saubergemacht, der Kurs zusammen reflektiert und mit dem Abschiedsritual „Walk Of Joy“ herzlich auf Wiedersehen gesagt, sodass sich gegen 14.00 Uhr die meisten auf den Heimweg machten und der Kurs offiziell beendet war.


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