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Rückschau:

Rückblick "Zwischen den Jahren" 2019 - 2020

Alle Jahre wieder…
treffen sich Menschen, um dem vergangenen Jahr einen gebührenden Abschied zu geben.
Nicht nur durch die Geschenke zu Weihnachten kriegen wir es hin, einander eine Freude zu bereiten.
Oftmals ist allein schon die bloße Anwesenheit mehrerer Leute der Grund für das eine oder andere Glücksgefühl.

Und das haben wir wie jedes Jahr hier in Nütschau haben dürfen.
Denn wir haben den Silvesterkurs genau dem Thema “ICH vs. WIR” oder vielmehr “ICH und WIR” gewidmet.


Alles begann ganz ruhig am Freitag, den 27.12.2019, oder auch nicht so ganz! – Die Vorbereitungen waren im vollen Gange, die ersten Jugendlichen trafen gut gelaunt im Jugendhaus ein und es wurde schnell klar, dass wir wieder einmal die alt bekannte Unterkunft junger Menschen, die fröhlich dem neuen Jahr entgegenblicken, voll belegen werden. Doch das ist ja nix Neues…

Neu waren aber so einige Gesichter, die mit offenen Armen und Herzen von den Nütschau bereits Bekannten begrüßt wurden. Zusammen mit den anderen beiden Silvesterkursgruppen begannen wir dann am Samstag in der Kirche mit ein paar zuversichtlichen Worten durch die KLJB aus Eutin. – Auf das was da noch kommt!

Auch der nächste Tag sollte schön beginnen, denn Bruder Leo feierte seinen 80. Geburtstag!
Dazu feierten wir eine Messe mit dem emeritierten Erzbischof Werner als Hauptzelebrant, musikalisch begleitet durch das Jugendhaus.
Danach war jeder herzlich eingeladen, ein wenig Luft bei einem Spaziergang ums Kloster zu schnappen, bevor uns die Kirchenglocken zum Mittagsgebet riefen.

Nachdem wir hier im Jugendhaus zu Mittag aßen und nach der Mittagspause uns an den leckeren Kuchen machten, begann dann die nächste Einheit: Workshops. Sie erinnerten ein wenig an das JuSt.Be, denn wir boten JuSt. Talks mit Bruder Gaudentius und Bruder Willibrord, ein JuSt. Pray Meditation mit Bruder Gregor, ein JuSt. Pray Bibelteilen mit Martin und auch zwei JuSt.Do´s an, in welchen ein Herrenhaus aus Ikonenpostkarten mit Franzi gebastelt und mit mir, Niklas, Kartoffelchips für den Tanzabend selbstgebacken wurden.

Denn der Tanzabend begann noch am selbigen Tag, wo alle Gruppen zusammenkamen, um nach dem Film “Kumare” sich die Füße zu zertreten.

Tags darauf schlossen wir an den Film über die Scheinsekte Kumare durch eine Erzählung einer Referentin an, welche einst selbst der Sekte der Zeugen Jehovas angehörte. Auch wenn wir duch diese Beispiele einer ungesunden Gesellschaft etwas tiefsinnig gestimmt waren, versuchten wir dies in einer Wir-Rallye zu einer positiven Erfahrung zu wandeln. Denn nun durften die Teilnehmer 5 Aufgaben bewältigen, welche zum einen Freude aufkommen lassen sollen und zum Anderen nur durch Teamwork zu bewältigen sind.

Geschichten wurden geschrieben, Labyrinthe wurden überwunden, ein Gummihuhn wurde aus den Fängen Lucia´s befreit, Ratespiele wurden gespielt und es wurde der höchste Turm zu Nütschau gesucht.

Der Tag neigte sich nach der nächsten Einheit, die das Ganze durch eine kleine Andacht gut abrundete, auch so langsam dem Ende zu. Einige begaben sich noch in die Küche zum kreativen Basteln oder fielen müde ins Bett. Denn der Tag darauf wird ein laaanger sein.

Denn heute feiern wir das neue Jahr – Silvester. Wie jedes Jahr gehört hier ein Perlengang ums Kloster dazu, wo jeder an verschiedensten Orten im Wald sich aus 12 Perlen eine Kette basteln konnte, die die Monate und etwas damit Verbundenes ausdrücken sollen. Ich merkte schnell, dass es ein schönes Silvester werden wird, auch wenn wir erst noch alles putzen und aufbauen mussten.
Als wir damit dann fertig waren, guckten wir auch hier im Kloster etwas, was für mich an einem guten Silvesterabend einfach dazu gehört – Dinner for One – Jetzt kann Silvester kommen.

Auf gings in die nicht ganz so typische Komplet, welche flüssig überging in eine Prozession zum Fluss nicht weit von hier, der Trave. Dort konnte jeder sein aus der Komplet mitgebrachtes Walnusskerzenschiff entzünden und das Jahr als Lichtermeer die Trave runterfließen sehen. Es war einfach atemberaubend wunderschön, auch wenn es doch kalt und dunkel war. Doch das gehört genauso dazu.

Wir machten uns nach all den Erleuchtungen wieder auf den Rückweg, um nun wirklich das neue Jahr in der Vigil zu begrüßen, denn es war schon kurz vor Mitternacht. Wir sangen viel, freuten uns sehr und wurden nach Tausch der Kette des vergangenen Jahres mit einer leeren Glasperle und einem persönlichen Segen für das kommende Jahr im neuen Jahr begrüßt. Als dann das frohe neue Jahr verkündet wurde, brach für eine halbe Stunde groooßes “Frohes Neues!”-Wünschen aus, was sich dann verwandelte in eine musikalische Runde um den Altar.


Aber jeder ging dann so nach und nach rüber ins Haus St. Ansgar für die große Party, wo bereits die 9-stöckige Sektpyramide auf uns wartete. Bruder Lukas hatte die Ehre, das erste Glas einzuschenken und schon begann die riesige Silvester-Party. Alle tanzten, sangen und hatten einen fröhlichen Einstieg ins neue Jahr.

Als wir dann am nächsten Tag auch erst später aufstehen mussten, waren wir alle gut drauf, aber es war klar, dass der Kurs mit diesem hammer Abend sein Ende gefunden hatte. Es war ein würdiges Ende und ein perfekter Start, den ich mir nicht besser hätte vorstellen können.

Uns so dürfen wir alle einem neuen Jahr entgegenblicken mit direkt einer wunderschönen Erinnerung, die nicht so schnell erlischen wird. Bloß diese Kurs ist überhaupt nur so groß und freudig geworden durch die ganz verschiedenen, vielzähligen Menschen, die an ihm teilgenommen haben und dafür ein ganz großes DANKESCHÖN. Es war einfach atemberaubend.


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Autor*in


Niklas

Niklas

Niklas arbeitet seit Ende August 2019 als FSJ’ler bei uns im Jugendhaus.

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Niklas

Niklas

Niklas arbeitet seit Ende August 2019 als FSJ’ler bei uns im Jugendhaus.

Name: Niklas Wenzel

Funktion: FSJ’ler

Ursprünglich aus: Bremen

Geboren: am 20.03.

FSJ´ler im Kloster und Franzihausmitbewohner: seit dem 19. August 2019

Bisherige Laufbahn: einmal den Klassiker

Zukunftspläne: Bachelor of Science in Luft- und Raumfahrttechnik

Interessen: Gitarre spielen, Musik hören, Heimwerkeln, Fahrrad fahren

Auf eine einsame Insel würde er mitnehmen: beste Freunde

Nächste(s) Reiseziel(e): Moskau

Merkwürdige Angewohnheiten: backt nachts Kekse