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Rückschau:

Rückblick Pfingstkurs 2019

Jesus sprach zu ihnen: “Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.” Johannes 6,35


Jesus sagt: “Ich bin das Brot des Lebens”. In der Vorstellungsrunde haben wir uns gefragt, wer wir sind, welche Rolle wir in unserem Umfeld und unserer Familie einnehmen, was wir für Stärken und vielleicht auch Schwächen haben, was unsere “Ich bin…” Worte sind.

Also: Wer bin ich?
Ich bin Student, ich bin motiviert, ich bin nah am Wasser gebaut, ich bin Gitarrist, ich bin Schwimmerin, ich bin Sohn, ich bin Allesesserin, ich bin rational, ich bin faul, ich bin auf der Suche, ich bin gläubig, ich bin verzweifelt, ich bin geliebt. Wer bist du? Hast du dich schon mal gefragt, was dich alles ausmacht?

Nach dieser Vorstellungsrunde stellten wir fest, dass jeder von uns eine Vielzahl von “ich bin…” Sätzen über sich formulieren kann. Jeder und jede hat so viele und unterschiedliche Fähigkeiten, Talente, Rollen, die ihn oder sie ausmachen. Vielleicht sollte man sich öfter diese Frage stellen “wer bin ich eigentlich?”



Ein Highlight des Kurses war definitiv das Brot backen. Denn es war nicht einfach nur ein normales Backen, sondern meditativ angeleitet durch Br. Johannes, mit verbundenen Augen und zu zweit. Für uns ist es zur Normalität geworden, das Brot abgepackt im Supermarkt zu kaufen oder beim Bäcker fertig abzuholen. Doch selber machen? Welche Zutaten braucht man überhaupt? Wie schmecken die Zutaten, wenn man sie einzeln und bewusst probiert? All das versuchten wir den Teilnehmern in der morgendlichen Einheit nahe zu bringen. Das selbstgebackene Brot hat uns am Abend und am nächsten Tag übrigens sehr gut geschmeckt.

Um uns inhaltlich mit dem diesjährigen Pfingstkurs Thema auseinanderzusetzen, haben David, Lucia und ich Workshops angeboten. In meinem Workshop ging es um die Verschwendung von Lebensmitteln und was wir dagegen tun können, in Davids ging es darum, ob bio gleich bio ist und Lucia tauschte sich mit den Teilnehmern über die Brotvermehrung im Johannesevangelium aus.



Durch die Traumreise am Pfingstsonntag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, einen Blick auf sich zu werfen. Was sättigt mich? Was dürstet mich? Ist Jesus mein Mittel zum Leben? Wie kann ich gestärkt durch den Alltag gehen? Da man Gedanken manchmal nicht in Worte fassen kann, malten die Jugendlichen Bilder und präsentierten sie einander.

Die Messe am Pfingstmontag wurde nicht nur durch das Jugendhaus musikalisch begleitet, wir wurden auch in der Predigt von Br. Benedikt eingebunden. Einige Jugendliche sagten, was die Eucharistie für eine Bedeutung für sie hat und gaben mit Sicherheit für den ein oder anderen in der Kirche einen Impuls, über die eigene Bedeutung der Eucharistie noch einmal nachzudenken.

Und schon war der Kurs wieder vorbei und unsere Zeit im FSJ neigt sich bald dem Ende zu. Doch das Offene Jugendhaus und das JuSt.Be Festival stehen noch an, für die wir in voller Freude die letzten Vorbereitungen machen.



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Autor*in


Finja

Finja

Finja arbeitet seit dem 01.09.2018 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

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Finja

Finja

Finja arbeitet seit dem 01.09.2018 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

Name: Finja Barkmeyer

Funktion: FSJ’lerin

Ursprünglich aus: Eutin

Geboren: am 25. März 2000

FSJ´lerin im Kloster und Franzihausmitbewohnerin: seit dem 1. September 2018

Bisherige Laufbahn: Abi 2018

Zukunftspläne: studieren, wahrscheinlich soziale Arbeit

Interessen: Musik hören, tanzen, lesen

Auf eine einsame Insel würde sie mitnehmen: meine Ukulele, meine beste Freundin und ganz viele Bücher

Nächste(s) Reiseziel(e): ich möchte unbedingt nach Neuseeland, aber dafür brauche ich erstmal Geld

Merkwürdige Angewohnheiten: ich fange oft an zu singen und zu pfeifen und merke es nicht; ich korrigiere gerne jeden, der falsche Grammatik benutzt.