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Rückschau:

Rückblick Osterkurs

“Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt” unter diesem Bibelwort aus Psalm 30 erlebten wir gemeinsam die diesjährige Feier der Kar- und Osterliturgie. Unser anfängliches Tanzen zu Kursbeginn wandelte sich im Verlauf des Gründonnerstags immer mehr in Klagen, sodass wir am Karfreitag emotional auf einem Tief angekommen waren. Doch unser Trauergewand wurde gelöst und wir konnten in und nach der Osternacht wieder tanzen.

Aber fangen wir doch von vorne an!
Am Abend des 28. Aprils startete unser Kurs mit der Vorstellungsrunde, allerdings zollten wir davor unserem Ostermotto Respekt. Bruder Lukas, der wie in den letzten Jahren den Osterkurs durchführte, fasste die von uns gewählte Methode so zusammen: “Wie so ein dusseliger Bingotanz doch das Eis brechen kann!”
Eisig wurde es trotzdem in der Nacht: Es fiel Schnee, der bis Karfreitagabend liegen blieb.

Am nächsten Morgen ging es mit unserem Motto weiter, wir befassten uns mit dem Psalm 30, dem das Leitwort entnommen war und setzten seine Botschaft für uns heute kreativ um, als Text, Bild oder Dialog.

Am Nachmittag betrachteten wir verschiedene Esskulturen bevor wir dann die Gründonnerstagsliturgie mitfeierten. Um 23 Uhr wurde von den Teilnehmern eine Ölbergstunde gestaltet, die an die Substanz ging. Gemeinsam klagten wir mit Jesus am Ölberg.
Der Karfreitag wurde traditionell im Schweigen verbracht, während der Kreuzweg, der gegen Abend abgelaufen werden sollte, vorbereitet wurde. Unterbrochen wurde das Schweigen durch die Karfreitagsliturgie um 15 Uhr.

Im Zeichen des Klagens stand bei uns auch der Vormittag des Karsamstag, an dem wir in verschiedenen Workshops gemeinsam klagten. Am Nachmittag bereiteten wir emsig die Osterfeier vor, besonders unsere Überraschung für die Osternacht. Diese kam nach der Kommunion, als wir unser Klagen in Tanzen verwandelten und voller Osterfreude begannen in den Gängen der Kirche zu tanzen und zu singen. Danach wurde im Haus Sankt Ansgar ausgiebig die Auferstehung weitergefeiert.

Der Ostersonntag verlief ganz traditionell mit Brunchen, dem Osterspaziergang und dem Osterfeuer nach der Komplet, das in diesem Jahr auf der Jugendhauswiese stattfinden. Hagens Fähigkeiten als Brandmeister haben wir es zu verdanken, dass das Feuer problemlos zündete und schon bald lichterloh brannte.
Am letzten Tag des Kurses gestalteten wir den Gottesdienst gemeinsam musikalisch und nahmen danach schon Abschied voneinander.

Es war ein sehr intensiver, aber auch recht anstrengender Kurs. Besonders habe ich mich über die vielen neuen Gesichter gefreut, die mit uns gemeinsam Ostern gefeiert haben. Ich hoffe, Euch hier bald wiederzusehen!


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Autor*in


Burkhard

Burkhard

Seit dem 01.09.2017 ist Burkhard als jüngster FSJ’ler im Jugendhaus St.Benedikt tätig.

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Burkhard

Burkhard

Seit dem 01.09.2017 ist Burkhard als jüngster FSJ’ler im Jugendhaus St.Benedikt tätig.

Name: Burkhard Renken

Funktion: FSJ‘ler

Ursprünglich aus: Stadtlohn im Westmünsterland

Geboren: 23.03.2000

Jugendhausmitarbeiter seit: 01.09.2017

Bisherige Laufbahn: Abitur 2017, davor eine ganz normale Schullaufbahn

Zukunftspläne: studieren und die Welt entdecken

Interessen: Musik machen, lesen

Auf eine einsame Insel würde er mitnehmen: meine Geige, einen Mitmusikanten

Nächste(s) Reiseziel(e): Wien, Skandinavien

Merkwürdige Angewohnheiten: neigt zu Übertreibungen und komischen Vergleichen