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Rückblick auf unsere Osterveranstaltung im Jugendhaus

“Suche Frieden und jage ihm nach” -Ps.34,15


Dieses Jahr in den Kar- und Ostertagen, haben wir im Jugendhaus wieder eine Veranstaltung für Jugendliche durchgeführt. Wir uns einsaugen lassen, in die Geschichte von Jesus. An Gründonnerstag ging es mit einem gemütlichen Kaffeetrinken los. Organisatorisches und Inhaltliches wurde besprochen und dann ging es auch schon zum Gottesdienst in die Kirche. Wir haben uns mitnehmen lassen, zum letzten Abendmahl und einige von uns ließen sich die Füße waschen, so wie die Jünger sich von Jesus die Füße waschen ließen. Im Anschluss feierten wir die Agape, die reine Liebe Gottes, mit allen zusammen im großen Speisesaal. Am Abend, um mit Jesus gemeinsam zu wachen, gestaltete das Jugendhaus die Ölbergstunde, mit Liedern und Lesungen.
Am Vormittag von Karfreitag bereiteten die Teilnehmer des Jugendhauses den Kreuzweg vor. Dieser ist eine Prozession auf dem Kloster Gelände. Er stellt den Leidensweg dar, den Jesus ab seiner Verurteilung, bis zum Kreuz, gehen musste. Auch wenn es jedes Jahr wieder traurig ist, ist es gleichzeitig sehr schön diesen Weg gemeinsam zu gehen. An einer Station liegt „Jesus“ am Boden, an der anderen wird er ans Kreuz genagelt und am Ende begraben. Die Jugendlichen schaffen es immer wieder einen sehr berührenden Weg vorzubereiten, so berührend, dass manchen sogar die Tränen kommen.
Ab dem Ende des Kreuzweges sind alle Teilnehmer ins Schweigen gegangen. Es wurde in Stille mittaggegessen. Das Schweigen hielt bis nach der Karfreitagsliturgie an. Weil dieser Tag mit Kreuzweg, Schweigen und Liturgie ein sehr intensiver Tag ist, gab es danach erstmal eine kleine Runde zum Austauschen wie es einem selbst und den anderen gerade geht. An Karsamstag haben wir uns mehr mit dem Thema „Suche Frieden und jage ihm nach“ auseinandergesetzt. In Kleingruppen wurden verschiedene Ansichten und Lösungsvorschläge aus Politik und verschiedenen Religionen, für Frieden erarbeitet und vorgestellt. Am Nachmittag gab es die Möglichkeit verschiedene Workshops mitzumachen. Zwischendurch gab es immer wieder Zeiten zum Liederüben für die Osternacht. Aber wir haben nicht „nur“ gesungen, wir haben auch eine Lesung vorbereitet. Diese Lesung wurde nicht nur vorgelesen sondern auch Visuell von unseren Teilnehmern dargestellt. Für diese Begleitung im Gottesdienst haben wir sehr viel positive Rückmeldung erhalten, vielen Dank dafür! Nachdem von den Teilnehmern die meisten schon am Abend und in der Nacht gefeiert haben, feierten wir beim Brunchen alle gemeinsam das Osterfest. Zum Glück war an diesem Morgen das Wetter gut, den wir gingen raus für eine interaktive Übung. Unsere Teilnehmer mussten nämlich im „Osterwald“ eine Brücke bauen, um die beiden „Osterhasenvölker“ wieder zu verbinden. Dafür mussten sie Aufgaben bei einer „Hexe“ bestehen, zu den magischen Orten finden und von gefundenen Schätzen beim „Dachs“ Holz für ihre Brücke kaufen. Es hat viel Spaß gemacht, aber es war auch ein bisschen anstrengend, weshalb alle sehr froh über den anschließenden Kaffee und Kuchen waren. Wie üblich wurde den restlichen Tag der Gottesdienst für Ostermontag von unseren Jugendlichen vorbereitet, wie auch das Osterfeuer am Sonntag. Am Feuer wurde sich ausgetauscht zusammen gesungen. Es war eine liebevolle und fröhliche Stimmung. Im Gottesdienst an Ostermontag brachten wir den Zelebranten mit unserer Gottesdienstgestaltung zwar ein bisschen aus dem Konzept und erstaunten die Erwachsenen mit poppigen Liedern und einem Gospel, aber wir haben nur positives Feedback bekommen. Nach dem Gottesdienst gab es, wie letztes Jahr auch, eine Begegnung im Jugendhaus für alle Gottesdienstteilnehmer. Dort konnten bei Kaffee und Keksen Gespräche zwischen Jugendlichen und Erwachsenen entstehen.
Wir bedanken uns ganz herzlich für diese schöne Veranstaltung! Euer Jugendhausteam.






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Autor*in


Luisa Mia Franck

Luisa Mia Franck

Luisa arbeitet seit dem 01.09.2023 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

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Luisa Mia Franck

Luisa Mia Franck

Luisa arbeitet seit dem 01.09.2023 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

Name: Luisa Mia Franck

Funktion: FSJ‘lerin im Jugendhaus St. Benedikt im Kloster Nütschau

Ursprünglich aus: Lübeck

Geboren: 30.06.2005

FSJ´lerin im Kloster und Franzihausmitbewohnerin: seit 01.09.2023

Bisherige Laufbahn: 12 Jahre Waldorfschule

Zukunftspläne: Eurythmie Studium

Interessen: musizieren, singen, tanzen, lesen, lachen

Auf eine einsame Insel würde sie mitnehmen: Gitarre, gute Bücher, Zelt, Netflix

Nächste(s) Reiseziel(e): Schweden

Merkwürdige Angewohnheiten: happy dance wenn es gutes essen gibt