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Konfirmanden Wochenende der Gemeinde Sylt im Jugendhaus

In der Woche vom 20. – 24. Juli 2020 hatten wir die erste Gruppe wieder im Jugendhaus.
In einem Bericht der Leitung wurden die Erlebnisse festgehalten, die wir auch mit euch teilen möchten.

Konfi-Fahrt vom 20.-24.07.2020…
mit Paul, Moritz, Fynn (mit y), Justus, Henry, Finn (mit i), Pastor Pohl und Birgit Voß (2 Jungs konnten wegen Urlaubs leider nicht mitfahren.)

Nach dem Treffen am Bahnhof Westerland um 08.30 Uhr ging es mit dem eigenen VW-Bus von St. Severin Keitum um 09.35 Uhr mit dem Autozug Richtung Travenbrück ins Benediktiner-Kloster Nütschau in Schleswig-Holstein. Um ca. 13.30 Uhr kamen wir dort im Jugendhaus St. Benedikt an und wurden begrüßt von Franzi und Niklas, die dort ein FSJ absolvieren, die auch die Zimmerverteilung durchführten. Die Jungs sollten eigentlich Einzelzimmer beziehen, aber wie das so ist, wer mag schon allein schlafen. Also wurden 3er-Gruppen mit entsprechendem Abstand ausgemacht.



Wir machten einen Rundgang über das wunderschöne Gelände. Pastor Pohl zeigte uns das moderne Seminar- und Bildungshaus St. Ansgar, das Herrenhaus, wo die Mönche leben, wo wir natürlich keinen Zugang hatten, dann noch die Klosterkirche, wo Mönche und Gäste zum eigentlichen gesungenen Stundengebet zusammen beten. Jedoch durch Corona wurden die Gebete von Br. Prior Johannes gesprochen. Die Klosterkirche ist von außen eher unscheinbar, jedoch ist sie die Mitte des Klosters. Wir waren beim Mittagsgebet und Nachtgebet dabei. Das nördlichste deutsche Benediktiner-Kloster wurde erst 1951 gegründet. Damit ist Nütschau ein relativ junges Kloster. Die Geschichte der Benedektiner im Norden und des Gutes Nütschau reichen dagegen weit zurück. Das Leben dort wird von Ora et Labora – Beten und Arbeiten geprägt. Dies gilt als typisch benediktinisch und beginnt jeden Tag um 06.00 Uhr.

Um 16.00 Uhr begannen wir dann mit unseren Kennenlernspielen. Der Bann war sehr schnell gebrochen und wir hatten mächtig Spaß. In der Mitte unseres großen Raumes hatten wir eine Kerze angezündet und hatten einen Stuhlkreis um diese gemacht. So fanden auch unsere folgenden “Sitzungen” dort statt. Mit allem, was wir uns die Tage erarbeiteten, wurde der Kreis um die Kerze größer und bunter.

Um 18.30 Uhr gab es Abendbrot, das die Kinder zimmerweise vorbereiten mußten. Das klappte vortrefflich. Danach konnte jeder noch sein persönliches Lebenswappen malen. Um 21.00 Uhr ging es dann gemeinsam, wie jeden Abend, zum Nachtgebet. Danach war Freizeit auf den Zimmern und um 23.00 Uhr war Nachruhe. Die Handys wurden zur Nacht abgegeben.






Wie jeden Morgen war um 07.00 Uhr Wecken, 08.00 Uhr Frühstück. In der Kirche wurde der wunderschöne Altar von Pastor Pohl erklärt, direkt im Anschluß daran ging es zu Fuß durchs Moor zur Trave. Von dort brachte ein Jeder sich einen selbst gesammelten Stein mit, den man noch bemalte. Nachmittags die Gruppenarbeit mit dem Konfibuch “konfi live”, mein Begleiter während der Konfizeit. Viele Fragen über den Glauben wurden gestellt und es entwickelte sich ein Glaubensgespräch.


Am nächsten Tag hatte Franzi, Mitarbeiterin des Jugendhauses, eine Schnitzeljagd vorbereitet, die sich um das gesamte Kloster erstreckte. Schnell, viel zu schnell, waren einige wieder zurück.
Nachmittags wurde dann das Glaubensbekenntnis durchgesprochen und auch wieder entwickelte sich eine engagierte Diskussion mit den Konfirmanden. Abends um 19.30 Uhr, wie spannend, eine Fragestunde mit dem Mönch Bruder Lukas. Wir hatten natürlich gemeinsam einige Fragen vorbereitet und somit gab es bei diesem Gespräch eine neugierige und rege Anteilnahme unserer Konfirmanden.


Dann kam schon der letzte Tag. Nach dem Frühstück war Treffen um 09.00 Uhr in unserem Gruppenraum. Es wurde “Familie Meyer im Zoo” als sportliche Aktivität gespielt, Mandala wurde ausgemalt und ganz wichtig, jeder sollte sich seinen Konfi-Spruch aussuchen. Dazu gab es Listen mit vielen Sprüchen. Jeder fand seinen und um 15.00 Uhr sind wir dann gemeinsam in die Kirche mit einer Kerze. Jeder zündete diese der Reihe nach an und sprach noch einmal am Altar seinen persönlichen Spruch. Welch ein tolles Erlebnis. Später gab es dann noch eine Rückmelderunde, wie ein Jeder die Freizeit erlebt hat. Abends hatten wir noch eine Runde zum Thema Taufe.
Wir hatten auch viel Freizeit, eine gute Mischung zwischen Lernen und Spiel. Die Jungs spielten u.a. mit Pastor Pohl am Tischtennistisch (natürlich mit dem Fußball), oder am Fußballkicker oder auch Fußball selbst. Selbst ganz Schlaue waren dabei und die Schach-Partie war natürlich mit Pastor Pohl. Anmerkung: Er war ein sehr guter Verlierer!!!


Nach dem Frühstück am nächsten Tag wurden die restlichen Sachen eingepackt, jeder hatte etwas zu tun, wir mußten das Haus reinigen. Aber es war alles organisiert und es klappte sehr gut.
Alles in allem war es eine großartige Konfifahrt, nicht zuletzt durch die hervorragende Vorbereitung durch Pastor Pohl. Die Konfimanden waren toll, alle blieben gesund und so kamen wir am 24.07. mittags etwas müde, aber mit vielen neuen Eindrücken und geschlossenen Freundschaften zurück.

Vielen Dank an das Kloster Nütschau für die herzliche Aufnahme, danke an die Konfirmanden, die toll mitgearbeitet haben, danke an Pastor Pohl für das Engagement und an alle, die daran mitgearbeitet haben. Ihr ward alle toll!!!!

Birgit Voß

Ein großes Dankeschön für den tollen Bericht und euren Besuch bei uns im Jugendhaus.
Es hat uns viel Freude gemacht, mit euch zu arbeiten und euch kennen zu lernen!


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Autor*in


Franzi

Franzi

Franzi arbeitet seit dem 01.09.2019 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

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Franzi

Franzi

Franzi arbeitet seit dem 01.09.2019 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

Name: Franziska Molitor

Funktion: FSJ’lerin

Ursprünglich aus: Rheine (NRW)

Geboren: am 16.06.

FSJ´lerin im Kloster und Franzihausmitbewohnerin: seit dem 1. September 2019

Bisherige Laufbahn: Abitur, Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

Zukunftspläne: Lehramtsstudium

Interessen: Lesen, Klavier spielen, Musik hören, Joggen

Auf eine einsame Insel würde sie mitnehmen: ein spannendes Buch

Nächste(s) Reiseziel(e): London

Merkwürdige Angewohnheiten: steht immer viel zu früh auf