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Gut Nütschau: Vom Rittersitz zum Benediktinerkloster. Eine Chronik

Marianne Dräger hat am 01. August 2017 bei Wachholtz Murmann Publishers die 2. Auflage der vergriffenen Chronik “Vom Rittergut zum Benediktinerkloster” herausgegeben. Autor ist Hans-Werner Rickert.

Der Humanist und Königliche Stadthalter Heinrich Rantzau ist der Erbauer des um 1577 entstandenen dreigiebeligen Herrenhauses in Nütschau, welches verwoben ist mit den unterschiedlichsten Schicksalen der vielen, nachfolgenden Gutsbesitzergenerationen. Der Leser wird mitgenommen in eine bewegte Zeit, die nicht nur von einschneidenden sozialen Umwälzungen geprägt ist, sondern auch von den besonderen Geschehnissen auf dem Adligen Gut. Dabei kam es häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Gutsbesitzern, Gutsbewohnern und umliegenden Nachbarn, welche meist zugunsten der Gutsbesitzer entschieden wurden. Besonders berührt das Schicksal der letzten Gutsbesitzerfamilie Schuster, die unter dem NS-Regime Haus und Hof fluchtartig verlassen musstte. Heute ist Nütschau nach endgültiger Auflösung des Adligen Gutes im Jahr 1929 ein Ortsteil der Gemeinde Travenbrück. Seit 1951 ist das Herrenhaus architektonisches Zentrum des Benediktinerklosters St. Ansgar. Die Klosterkirche, die 1974 erbaut und 1975 geweiht wurde, ist der lebendige Mittelpunkt für die Mönche und ihre Gäste.

Über die Autorin:
Marianne Dräger wurde 1954 in eine Unternehmerfamilie zu Lübeck geboren. Sie ist Dipl. Betriebswirtin (FH). Sie bezeichnet sich selbst als Familienchronistin. 2007 gab sie das Buch Gut Nütschau. Vom Rittersitz zum Benediktinerkloster heraus, in dem ein Teil ihrer Familiengeschichte niedergeschrieben ist. 2009 folgte das Buch über ihre Vorfahren Sonder in Oldesloe. Eine Papiermüllerfamilie zwischen Courantthalern und Tuberculose. Beide Bücher sind im Wachholtz Verlag erschienen.



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