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Frühling im Kloster

Die Bienen fliegen fleißig, die Blumen blühen und die Lämmer hüpfen lebendig umher.
Ich war auf Entdeckungstour rund ums Kloster. Ein Versuch das Wunder des Frühlings festzuhalten.


Hinter dem HSA, auf dem Weg zum Herrenhaus, ist ein weiteres weißes Exemplar zu betrachten.

Schon seit einigen Wochen kann man den Bäumen und Blumen förmlich zugucken, wie diese immer schöner und bunter werden.
Im Jugendhausinnenhof beispielsweise blüht diese pink schillernde Zierkirsche. Sie ist einer der pflegeleichten Bäume, um den man sich fast gar nicht kümmern muss. Umso schöner ist es, ein so überwältigendes Bild im Frühling betrachten zu dürfen. Auch im Herbst wirft er sein buntes Laub ab, welches man (der ein oder andere, mit mehr oder weniger Begeisterung) wegharkt.



Das Highlight des Klosterlebens ist zurzeit natürlich der Nachwuchs. Insgesamt sind acht Lämmer neu, in der Kloster-Herde. Auch hier ist ein kleines farbliches Spektrum vorzufinden. Wie im Titelbild zu sehen, ist ein schwarzes Schaf unter den Neugeborenen. Sie wird zum Glück nicht von der Gruppe ausgeschlossen, sondern ist viel mit ihrer Schwester, neben der sie auch auf dem Bild liegt, unterwegs. Zudem ist sie nicht das einzige schwarze Schaf…

Ein kleiner Bock besitzt schwarze Flecken, unter den Augen und an den Füßen, sodass es fast so aussieht, als wenn er zwei paar Socken anhat.

Bruder Elija ist zuständig für die Schafe und kümmert sich um sie. Tatkräftige Unterstützung bekommt er dabei von unserem FÖJ`ler Lukas . Ich habe Lukas einige Fragen rund um seine Aufgabe gestellt.

David: Was ist es für eine Aufgabe sich um die Schafe zu kümmern und für den Nachwuchs mit verantwortlich zu sein?

Öko Lukas: Es ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl, jeden Morgen aufzustehen und zu Wissen, dass man gleich zu den Lämmer gehen kann. Es ist schön zu sehen und mitzuerleben, wie sich die Lämmer entwickeln und die Welt entdecken, alles anknabber: die Bäume; die Seile; meine Hose, einfach alles. Sie werden mit jeden Tag zutraulicher und gewöhnen sich an mich. Es ist schon eine riesige Verantwortung, und ich fühle mich geehrt so eine Aufgabe mit übernehmen zu dürfen. Ich fühle mich schon fast wie ihr Vater. Doch der Gedanke die sechs Böcke bald weggeben zu müssen, ist schon ein bisschen traurig, da man mit der Zeit anfängt eine Beziehung zu ihnen aufzubauen. Zum Glück bleibt uns das sehr süße schwarze Schaf.

David: Was war bis jetzt das schönste Erlebnis in deinem FÖJ?

Öko Lukas : Das ist gar nicht so lange her, es war echt anstrengend aber super schön. Eine Schafs-Mutter hat ihre Lämmer nicht angenommen. Ein Neugeborenes muss alle zwei Stunden Muttermilch trinken. Also wechselten Elija und ich uns ab, wir mussten die Lämmer alle zwei Stunden zu der Mutter hinführen. Ich übernahm die Nachtschichten, von 11 bis 11, vier Tage lang, das war echt anstrengend. Tagsüber den Schlaf nachholen, damit ich nachts nicht meine Schicht verschlief. Ich musste aufpassen, dass ich nicht mit den Schafen einschlief. Es ist fast so, als ob man ein Baby hat, wegen dem man alle zwei Stunden aufstehen muss, um es wieder in den Schlaf zu wiegen. Aber es hat sich gelohnt, und schließlich haben wir ihnen das Leben gerettet.

Zum Schluss noch einige weitere Eindrücke von den Lämmern und den Blumen, dem Erwachen des Leben rund ums Kloster herum.


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Autor*in


David

David

David arbeitet seit dem 01.09.2018 als FSJ’ler bei uns im Jugendhaus.

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David

David

David arbeitet seit dem 01.09.2018 als FSJ’ler bei uns im Jugendhaus.

Name: David Hinkelmann

Funktion: FSJ’ler

Ursprünglich aus: Potsdam

Geboren: am 03. Juni 2000

FSJ´ler im Kloster und Franzihausmitbewohner: seit dem 1. September 2018

Bisherige Laufbahn: Kita, Grundschule, Abi 2018

Zukunftspläne: noch offen

Interessen: Musik hören, zeichnen

Auf eine einsame Insel würde er mitnehmen: Bear Gryll’s Messer

Nächste(s) Reiseziel(e): Potsdam

Merkwürdige Angewohnheiten: lacht über seine eigenen Witze