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Frieden gefunden!

Das war er also: Der Katholikentag 2018 in Münster. Unter dem Motto „Suche Frieden“ kamen tausende von Menschen in die – an diesem Wochenende – katholischste Stadt Deutschlands. Mit dabei, viele bekannte Gesichter. Unser Erzbischof Stefan, der Bundespräsident und natürlich viele Nütschauer. Auf den Fotos könnt ihr mal durchklicken und entdecken, wen ihr so alles kennt.

Die fahrraddominierte Stadt putzte sich schon Tage vorher mit Sorgfalt heraus und bereitete sich vor auf die großen Menschenmassen, die den Frieden hier feiern wollten. Die halbe Innenstadt wurde gesperrt und überall Bühnen, Stände, Zelte aufgebaut und „Suche Frieden“-Banner aufgehängt.

Los ging es am Mittwochabend mit einer großen Eröffnungsveranstaltung auf dem Domplatz. Es wurden große Reden geschwungen, viele neue und von der Band selbstgeschriebene Lieder gesungen und der Katholikentag feierlich und offiziell eröffnet. Auch ein Brief vom Papst wurde vorgelesen, der das Friedensmotto lobte und weiter auf den entsprechenden Psalm einging.

Es folgte ein Abend der Begegnung, an dem das ganze Münsterland in der Münsteraner Innenstadt repräsentiert wurde und man nur wenige Meter gehen musste, um von einem Gebiet mit Musik und Essensbuden ins nächste zu kommen.

Die folgenden drei Tage waren geprägt von völlig unterschiedlichen Veranstaltungen, die man unmöglich alle aufzählen kann und es war faszinierend, auf wie viele Arten man den Frieden thematisieren kann. Ein paar Eindrücke haben wir gesammelt von Teilnehmern: Bruder Johannes empfand den Katholikentag als ein „Fest der Begegnung“. „Wir sind ja alle auf der Suche nach Frieden und ich hoffe, dass wir ihn im Alltag auch immer wieder finden.“ Pia war ebenfalls begeistert und sich sicher: „Es hat sich gelohnt, diesen weiten Weg her zu fahren, es war super!“

Auch Bruder Benedikt fand lobende Worte: „Es war ein großes Wiedersehen quer durch Deutschland- Eine schöne Erfahrung war, dass wir dieses mal so viele Benediktiner waren und uns vernetzt haben. Diese Gemeinschaft zu erleben war toll, und dass die Begegnungen und Beziehungen lebendig wurden.“ Manuel , ein JuSt.Be-Teilnehmer sagte: „Wie cool ist das denn, dass so viele Leute da waren, dass so viele Leute Bock haben? Ich habe viele Leute erlebt, die total interessiert waren und viel aus dem Programm gezogen haben.“ Und Bruder Elija wurde zum Star der Facebookseite des Kathotages mit diesem Interview.

Die Abende standen unter dem Zeichen der Musik, am Freitagabend war das Highlight beispielsweise das Konzert der Alten Bekannten (Nachfolgeband der Wise Guys) auf dem Schlossplatz und am Samstag Abend spielte auch Samuel Harfst (wir erinnern uns: der Hauptakt des JuSt.BeLIEVE 2017) ein kleines Konzert mit einer ganz besonderen Überraschung: Unser Nütschauer Lieblingslied von ihm sang er mit dem Chor der ESG Unity. Ein tolles Erlebnis, das Ylfa Günther gefilmt hat.

Der letzte Tag dieses Events kam unausweichlich und es versammelten sich sooooo viele Teilnehmer des Katholikentages auf dem Schlossplatz vor der größten Bühne. Mit einem riesengroßen Chor und tollen Musikern wurden die Lieder begleitet, die wir trotz Warnungen verschiedener Wetterapps unter einem super sonnigen Himmel fleißig mitsangen. Ein gelungener Abschluss war die große Open Air Eucharistiefeier, die live im Fernsehen übertragen wurde. In der ARD Mediathek kann man diese nachschauen, wie auch andere Veranstaltungen und Gottesdienste während dieser Tage. (P.S.: Die weißen Fahnen kommen von unseren Mönchen ;-) )

Es bleibt zu danken für diese schönen und Frieden-inspirierenden Tage und auf ein Wiedersehen in Nütschau!


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Autor*in


Laura Haustein

Laura Haustein