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Die Feierliche Profess von Bruder Bonifatius

Ein Rückblick auf den 10.02.2024


Am Samstag, den 10.02.2024 feierte Bruder Bonifatius seine Feierliche Profess. Die Feierliche Profess, auch bekannt als Ewige Profess, ist das Versprechen eines Mönchs, sich für immer an die Kirche und den jeweiligen Konvent zu binden. Bruder Bonifatius wartete voller Vorfreude auf seine Profess. Das ganze Wochenende war sehr gut vorbereitet, damit Gäste, Mitbrüder und Mitarbeiter alle eine schöne Zeit haben konnten.
Am Samstag um 09:30 Uhr begann der Gottesdienst. Passend zu den vielen geladenen Gästen wurde „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ zum Einzug gesungen. Es war ein sehr großer Einzug. Nicht nur, weil alle 20 Mönche aus Nütschau anwesend waren, auch waren viele Schwestern und Brüder aus anderen Klöstern anwesend, die mit eingezogen sind. Der Gottesdienst war sehr ergreifend und es wurde klar, wie besonders dieser Moment war. Der Prior, Bruder Johannes, sagte ein paar Worte über den Weg, der Bruder Bonifatius hierher, nach Nütschau, geführt hat. Und er sprach über das „Ja“ Gottes, die Bestätigung an alle Menschen, geliebt zu werden. Nach der Anrufung des Heiligen Geistes, wurden Bruder Bonifatius vier Fragen gestellt, auf diese antwortete er dreimal mit: „Ich bin bereit!“ und einmal mit: „Mit Gottes Hilfe, bin ich bereit.“ Danach unterschrieb er seine selbstgeschriebene Professurkunde und zeigte sie seinen Mitbrüdern.



Danach sang er das „Suscipe“, ein Lied auf Latein. Übersetzt bedeutet es: „Nimm mich auf, o Herr, nach deinem Wort, und ich werde leben; und lass mich nicht zuschanden werden in meiner Hoffnung.“ Nachdem er durch den Prior geweiht wurde, legte sich Bruder Bonifatius mit dem Gesicht verborgen auf den Boden. Erst einige Minuten später, als der Ruf erklang: „Wach auf vom Schlafe! Steh auf von den Toten, und Christus wird dich erleuchten“ stand er wieder auf. Die Kukulle wird über den Habit angezogen und hat sehr weite Ärmel. Sie wird beim Morgengebet und in der Messe getragen, sowie bei besonderen Festen.



Nach dem Gottesdienst gab es einen Sektempfang im HSA. Bruder Bonifatius wurde beglückwünscht und bekam einige Geschenke. Als alle fertig waren mit dem gratulieren, sprach Bruder Bonifatius noch eine Rede. Die Rede war wirklich etwas Besonderes und ein persönliches Highlight von mir. Denn sie war persönlich und kam so von Herzen, das am Ende alle ganz gerührt waren und sich nochmal mehr über diesen Tag gefreut haben.
Geendet hat der Tag mit einem Abendessen im Jugendhaus. Wir hatten vorher Sorge, dass nicht alle einen Platz haben würden, aber zum Glück ging es genau auf. Es war ein sehr schöner Ausklang mit guten Begegnungen und Gesprächen. Besonders schön war es, dass auch hier wieder alle Mitbrüder dabei waren.
Alles in einem war es ein sehr schöner und besonderer Tag mit einer herzlichen Atmosphäre. Es war so schön zu sehen, wie sich alle mit Bruder Bonifatius gefreut haben, und vor allem wie sehr er sich gefreut hat!



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Autor*in


Luisa Mia Franck

Luisa Mia Franck

Luisa arbeitet seit dem 01.09.2023 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

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Luisa Mia Franck

Luisa Mia Franck

Luisa arbeitet seit dem 01.09.2023 als FSJ’lerin bei uns im Jugendhaus.

Name: Luisa Mia Franck

Funktion: FSJ‘lerin im Jugendhaus St. Benedikt im Kloster Nütschau

Ursprünglich aus: Lübeck

Geboren: 30.06.2005

FSJ´lerin im Kloster und Franzihausmitbewohnerin: seit 01.09.2023

Bisherige Laufbahn: 12 Jahre Waldorfschule

Zukunftspläne: Eurythmie Studium

Interessen: musizieren, singen, tanzen, lesen, lachen

Auf eine einsame Insel würde sie mitnehmen: Gitarre, gute Bücher, Zelt, Netflix

Nächste(s) Reiseziel(e): Schweden

Merkwürdige Angewohnheiten: happy dance wenn es gutes essen gibt