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Rückschau:

Wochenende für junge Familien und Alleinerziehende im Erzbistum Hamburg

„Jona – ein Prophet geht baden“, unter diesem Motto trafen sich 50 Teilnehmer, davon etwa die Hälfte Kinder zwischen 1-12 Jahren, für ein Wochenende im Kloster Nütschau, um sich thematisch mit dem Buch Jona auseinanderzusetzen.
Jona erhält von Gott einen Auftrag und macht sich aus dem Staub. Was dann geschieht und was die kleine Weisheitsgeschichte der Bibel mit uns zu tun hat, haben junge Familien an diesem Wochenende entdeckt.

Jona - Ein Prophet geht baden, Thema des Wochenendes für junge Familien im Kloster Nütschau „Jona – ein Prophet geht baden“, unter diesem Motto trafen sich 50 Teilnehmer, davon etwa die Hälfte Kinder zwischen 1-12 Jahren, für ein Wochenende im Kloster Nütschau, um sich thematisch mit dem Buch Jona auseinanderzusetzen. Los ging es Freitag Abend mit einer Kennenlernrunde. Aber da einfach in der Runde kurz vorstellen langweilig ist, wurden in Kleingruppen Fragen wie „welches Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?“, „wie lange kannst du unter Wasser die Luft anhalten?“ oder „was möchtest du später einmal werden?“ beantwortet und sich anhand dessen gleich besser kennengelernt.

Den thematischen Einstieg gab eine Präsentation zur Geschichte von Jona, in der er von Gott einen Auftrag erhält und sich aus dem Staub macht. Das inhaltlich passende Lied „Geh, geh nach Ninive“ entpuppte sich als absolutes Ohrwurmlied über das ganze Wochenende. Während die Kinder die Jona Geschichte noch einmal spielerisch aufarbeiteten, beschäftigten sich die Erwachsenen damit, was diese Weisheitsgeschichte mit uns zu tun hat. Jeder machte sich selbst Gedanken über Begriffe zur Thematik wie „Flucht, Vergebung, Frust, Vertrauen, Mut“ und tauschte sich anschließend mit den anderen darüber aus. Ein Höhepunkt des Wochenendes war der Samstag Abend, an dem Bruder Willibald das Märchen vom Fischer und seiner Frau erzählte. Alle Kinder hingen wie gebannt an seinen Lippen und wenn der Fischer den Fisch rief sangen alle mit: „Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje, Buttje inne See, myne Fru de Ilsebill, will nich so, as ik wol will“.

Jona auf dem Weg nach Ninive Am Sonntag wurden auch die restlichen Gottesdienstbesucher erfolgreich mit dem „Geh, geh nach Ninive“-Ohrwurm angesteckt. Anschließend hatten die Kinder noch ihren großen Auftritt und zeigten ihre selbstgemalten Bilder und führten das am Tag zuvor eingeübte Theaterstück und das aufgenommene Video ihren Eltern vor. Im abschließenden Blitzlicht waren sich am Ende alle einig: Es war ein sehr schönes Wochenende!

(Grafiken: © Rainer Holweger)


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