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Noch bis Ende dieses Monats:

Stalmann schildert in seinen Gemälden und Aquarellen das unaufhörliche Werden und Vergehen von Landschaft und Licht unter der Macht der Elemente. Das Ur-Geschehen der Schöpfung scheint sich auf seinen Bildern greifbar vor dem Betrachter abzuspielen. Selten entfalten Bilderwelten eine solche Dynamik: Die Elemente beginnen sich vor dem inneren Auge zu bewegen, Licht gibt dem Bildgeschehen Ruhe und Halt. Ob aus strahlenden Gestirnen, schimmernden Nebeln oder lodernden Schlünden – stets wirken sie als verlässlich ruhender Pol, laden zu innerer Stille ein.

Noch sinnfälliger lässt sich dies im Raum der Stille des Hauses Sankt Ansgar erleben. Dort werden Stalmann-Bilder in einer Ring-Hängung unter sanft wechselndem Licht gezeigt.

Alfred Stalmann lebt und arbeitet zurückgezogen in der norddeutschen Wald- und Seenlandschaft, die ihn unaufhörlich neu inspiriert. Er malt traditionell, setzt aber seine Inspiration modern und direkt um – wie in einem “vegetativen Automatismus”.

Eine ungewöhnliche Chance, sich für eine Weile aus unserer hektischen Zeit auszuklinken und sich zu entschleunigen. Nur noch bis 31. Januar 2010. Eintritt frei, geöffnet Montag bis Freitag von 8-17 Uhr sowie nach Anmeldung unter 04531 – 5004 – 0.

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