Rückblick

Offenes Jugendhaus: 19. Juli-18. August 2010

Drei Wochen Offenes Jugendhaus – ein Rückblick

Drei Wochen Offenes Jugendhaus liegen hinter uns; da stellt sich eine gewisse Routine ein.
Jeden Morgen um halb neun der gleiche Wahnsinn: Laute Musik dröhnt durch das gesamte Jugendhaus, von „Die toten Hosen“ über „Wir sind Helden“ bis hin zur norwegischen Mädchenband „Katzenjammer“ war alles dabei. Hauptsache ist, dass wir uns pünktlich um neun zum gemeinsamen Morgenimpuls treffen. Gemeinsam in den Tag zu starten, wurde nie langweilig. Besonders „Ek Ong Kar“, eine Yogaübung zu beruhigender Musik, hat es uns angetan. Nach dem Morgenimpuls folgte immer das entspannte Frühstück – und dabei haben wir auch besprochen, was wir essen oder in den nächsten Tagen machen wollen. So wollte Lena unbedingt Wikingerschach spielen, wozu es allerdings erst einige (!) Tage später kam… Andere Pläne wurden hingegen schneller umgesetzt. Wie z. B. das Chaosspiel oder der Ausflug nach Hamburg – für viele war dies das absolute Highlight (Lena berichtete). Wir hatten auch sehr viel Spaß an dem Gesellschaftsspiel „Risiko“, dass Jonas übrigens „bewusst vergessen“ hat, deswegen konnten wir auch nachdem Jonas dann endgültig abgereist war, versuchen, die Weltherrschaft zu erlangen. Danke!
Viele junge Leute bedeuten, dass es viel zu tun gibt, und neben dem gemeinschaftlichen Putzen werden auch gemeinsam Essensvorschläge zusammengetragen – und gekocht! Die wohl aufwendigste Kochidee war die „Wir-machen-selber-Spätzle-Aktion“. Offenes Jugendhaus 2010 (zum Vergroessern hier klicken)
Am Herd
Mit am Start waren Olga, Rahel und ich, Alice. Olga und ich hatten bereits Erfahrungen, jedoch weder Rezept, noch das richtige Equipment. Der Teig sah sehr vielversprechend aus – und schmeckte so roh auch richtig lecker und dann ging’s auch schon los. Mit einem großen Sieb versuchten wir unser Glück, aber der Teig war zu zäh. Also weiter am Teig feilen und schon mal rüber ins Franzihaus flitzen, um andere Siebe, eine Schöpfkelle und einen Schneebesen zu besorgen. Und dann hatten wir den Dreh raus, haben die frischen Spätzle mit Zwiebeln und Käse in Auflaufformen geschichtet, gebacken – fertig! Der große Aufwand wortwörtlich unter Volldampf hat sich gelohnt. Offenes Jugendhaus ist Improvisation pur!
Apropos flitzen, auch dieses Jahr gab es in den Familienferien ein Fußballturnier. Und weil es so warm war, beschloss das Jugendhaus einen Flitzer über das Spielfeld zu jagen. Gesagt, getan: Jonas und ich waren die Glücklichen, die mit Perücke und bemalten Bäuchen in der „Kloster-Version“ (also in Badebekleidung!) zum Ball gerannt sind und ein Tor „geschossen“ haben.
Die Zeit verging, die Haare wuchsen – und deswegen beschloss Chris, sich von Jana und Johanna die Haare schneiden zu lassen. Offenes Jugendhaus 2010 (zum Vergroessern hier klicken)
Haarschur in Nütschau
Mit einem selbstgebastelten Friseurumhang in müllsackblau, Kämmen und Schere ging es los. Genau beobachtet von anderen Teilnehmern (und fotografiert von wieder anderen Teilnehmern) war das Werk vollbracht – und kann sich absolut sehen lassen, fand auch Chris.
Dies war nur eine kleine Auswahl von vielen Dingen, die das Offene Jugendhaus jeden Tag aufs Neue zu einem ganz besonderen Ereignis machen.
Ein großes Dankeschön an alle, denn jeder von uns gestaltet mit!

Ein großes Dankeschön auch an Alice, die dem Jugendhausteam etwas unter die Arme griff und den Rückblick schrieb: Danke!

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