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Rückblick
Du schreibst Geschichte - Zwischen den Jahren 2009 / 2010

Du schreibst Geschichte. Unter diesem Motto stand der Silvesterkurs 2009/2010 zu dem über 50 junge Menschen aus ganz Deutschland, sogar aus Australien, in das Jugendhaus strömten. Es war ein Jahreswechsel, der durch ein harmonisches Zusammenspiel von Spaß und Besinnlichkeit geprägt wurde.
Du schreibst Geschichte. Doch das war nicht nur das Motto, sondern auch die Botschaft, die wir alle aus dem Kurs mitnehmen durften. Jeder ist einzigartig und schreibt jeden Tag seine eigene Geschichte weiter. Jeder ist von Gott dazu auserwählt ein Licht in der Welt zu sein und dazu eingeladen durch sein eigenes Licht die Welt positiv zu beeinflussen.
Am 28. Dezember füllte sich das Jugendhaus gegen Abend langsam mit motivierten jungen Leuten. Neben alten, bekannten Gesichtern waren auch viele neue gekommen um mit uns den Jahreswechsel zu feiern.

Nach dem Abendessen haben wir in der Vorstellungsrunde jeder eine Seite eines gemeinsamen Buches ausgefüllt. Wir bezogen den Refrain des Liedes Du schreibst Geschichte“ von Madsen auf uns und unser Leben Du schreibst Geschichte, mit jedem Schritt, mit jedem Wort, setzt du sie fort. Du schreibst Geschichte an jedem Tag, denn jetzt und hier bist du ein Teil von ihr.“
An den nächsten Tagen orientierten wir uns in den Einheiten an den zwei Strophen des Liedes. Nachdem wir uns am Dienstagmorgen über die Individualität eine jeden in der Masse Gedanken gemacht hatten und dazu die Frage, ob wir nur ein Tropfen im Meer sind mittels einer Geschichte, eines Gedichtes oder eine Liedes zu beantworten versuchten, hatten wir am Nachmittag verschiedene Workshopangebote. Es gab ein weit gefächertes Angebot: Qi Gong, Meditation, meditatives Malen, Töpfern, Laternen basteln und ein Theaterworkshop.
Abends schauten wir zusammen mit den Eutinern im HSA den Film Saint Ralph – Wunder sind möglich“. Ein Film, den nur wenige kannten, der aber auf großen Beifall stieß und welchen wir am folgenden Vormittag Revue passieren ließen. Hast du schon mal etwas in deinem Leben riskiert? Bist du schon mal ins kalte Wasser gesprungen? Wie habe ich meine Geschichte geschrieben? Wie verlief eigentlich mein Lebensweg bisher? Um uns darüber Gedanken klar zu werden, zeichneten wir unseren bisherigen Lebensweg auf.
Anschließend an das Mittagessen wurden das Jugendhaus zum BIA (Benediktiner Investigation Agency) Ausbildungszentrum umgewandelt. 
Die Indianer Die Rallye begann, indem sich die Gruppen (Bauarbeiter, Emos, Fans, Clowns, Indianer, Piraten, Außerirdische, Hippies) gemäß ihrer Identität verkleideten. Die Gruppen waren gekommen um die Aufnahmeprüfung der BIA zu absolvieren, um aktiv an der Verbesserung der Welt mitzuwirken. Es sollte ein sehr spaßiger Nachmittag werden. Am Ende konnte die BIA glücklicherweise alle Teilnehmer bei sich willkommen heißen. BIA typisch ließen wir den Abend mit einer Massagerunde ausklingen.
Der nächste Tag war nun schon der letzte Tag des Jahres und wurde traditionell in Stille abgehalten. Mit dem Perlengang hatte jeder für sich Zeit auf das letzte Jahr zurück zu schauen und das Jahr zu reflektieren. Dafür hatten wir den ganzen Tag bis zum Kaffee Zeit. Dann fingen die Vorbereitungen für die Silvesternacht an. Einige bereiteten das Plenum für den Sektempfang und das Walzertanzen vor, andere stellten Walnusskerzenschiffchen her. Diese setzten wir gemeinsam mit den Eutinern nach der Komplet in die Trave ein. Um 23 Uhr feierten wir dann gemeinsam die 
Laternen in der Vigil Vigil. Bruder Willibrord fasste in seiner Predigt alle Aspekte des Geschichteschreibens wunderbar zusammen. Auch sonst war die Vigil sehr schön. Während der Vigil legten wir unsere Perlenketten des vergangen Jahres vor dem Altar ab und nahmen uns eine neue, unbeschriebene Glasperle für das neue Jahr. Als alle sich zum neuen Jahr beglückwünscht hatten, sangen wir zusammen vor dem Altar Möge die Straße“ und Von guten Mächten“. Ein sehr schöner Beginn des neuen Jahres.
Dann ging es weiter in das wundervoll vorbereitete Plenum des Jugendhauses zum Sektempfang. 
Brunchen Nachdem der eine oder andere Walzer getanzt worden war, feierten viele bis spät in die Nacht im HSA weiter. Einige gingen sogar am Morgen zur Laudes. Am Neujahrsmorgen brunchten wir im Plenum und dann war der Silvesterkurs auch schon wieder so gut wie zu Ende. Leider war die Zeit bei diesem schönen Kurs viel zu schnell vorbei.
