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Winter in Nütschau

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Verkauf im Schnee

Kurz nachdem der Silvesterkurs beendet war, fing es an zu schneien. Endlich mal wieder ein richtiger Winter, so mit ganz viel Schnee und Kälte und was halt dazu gehört. Am ersten Wochenende im neuen Jahr war die Familie von Bruder Johannes bei uns im Jugendhaus. Und trotz des Schnees ließen sie sich nicht davon abhalten nach dem Sonntagsgottesdienst auf der Brücke vorm Herrenhaus Nütschauer Apfelsaft und selbstgemachte Bratapfelmarmelade zu verkaufen. Und obwohl es durchgehend schneite, fanden sich doch viel Abnehmer für die äußerst leckere Marmelade.

Nicht nur der Schnee veränderte die Landschaft hier in Nütschau. In der ersten Januarwoche kam ein Bagger, der den Schlossgraben ausheben sollte. Aus diesem Grund wurden auch die ganzen Bäume um den Schlossgraben herum geschnitten. Nun kann man, wenn man vor der Kirche steht, direkt bis zum Haus Sankt Ansgar blicken. Zu erst war das ein recht ungewohnter Anblick, aber mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Und es ist schön, so weit gucken zu können.

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Schneeteufel vorm Herrenhaus

Eine weitere schneetechnische Veränderung steht nun seit etwa einer Woche vor dem Herrenhaus. Ist ja klar, dass man, wenn Schnee liegt, auch gerne mal einen Schneemann oder ähnliches baut. Von diesem Drang blieben auch die Zivis hier nicht verschont. So steht mitten vor dem Herrenhaus nun ein Schneemann und guckt alle Vorübergehende grimmig an. Der Schneemann ist mittlerweile eine kleine Berühmtheit geworden. Bereits in zwei Zeitungen wurde über die Schneefigur geschrieben.

Nun wird es allerdings schon wieder lansgam wärmer und es fängt an zu tauen. Mal schauen, wie lange wir hier noch Schnee haben werden und was der verschwindende Schnee so alles mit sich bringt.

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